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Backen/ Desserts

Kirsch Crumble mit Crunch

Kirsch Crumble

Kirsch Crumble ist eines meiner Lieblingsdesserts und kommt während der Kirschsaison bei uns regelmäßig auf den Tisch. Natürlich nicht nur, weil es so einfach zu machen ist, sondern vor allem, weil es so unglaublich lecker ist. Saftige Kirschen mit, Knuspermüsli sei Dank, extra-knusprigen Streuseln. 🙂

Bisher haben wir unsere Kirschen jedes Jahr von einer Freundin bekommen, die ein riesiges Monster von Kirschbaum ihr eigen nennt. Dort haben wir uns bisher immer großzügig mit echt leckeren Kirschen bedienen können. Seit letztem Jahr haben wir ja nun endlich unseren eigenen Garten in einer Kleingartenanlage, unter anderem auch mit einem kleinen Kirschbaum.

Eine echte Frühsorte, wie wir festgestellt haben. Was nicht nur Vorteile hat, wie sich herausgestellt hat, denn wenn man die ersten reifen Kirschen in der ganzen Anlage hat, dann finden das nicht nur die Nachbarskinder toll, sondern auch alle Vögel, und der Baum war quasi über Nacht so schnell abgegrast, dass für uns nicht mehr viel übrig war. Ok, nächstes Jahr dann also doch Netz drüber. Man lernt ja aus seinen Niederlagen. 🙂

Aber grad in solchen Situationen zahlt es sich aus, wenn man nette Gartennachbarn hat, die einen dann mit Kirschen versorgen. So brauch ich auch dieses Jahr nicht auf meinen Kirsch Crumble aus (naja, fast zumindest) eigenen Kirschen verzichten. Und es war auch genug, um noch ein paar weitere Kirsch-Köstlichkeiten zu kochen, wie Kirsch-BBQ Sauce und auch noch etwas Kirschmarmelade. Rezepte dazu gibts dann demnächst. 🙂

Kirsch Crumble
Kirsch Crumble

Aber jetzt zum Rezept. Natürlich nicht, um Euch noch ein paar weitere Backrezepte ans Herz zu legen, die auch prima in die Beerensaison passen:

Kirsch Crumble mit Crunch

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Ingredients

  • 350g Kirschen
  • 75g Weizenmehl
  • 25g brauner Zucker
  • 50g weiche Butter
  • 100g Schoko-Knuspermüsli

Instructions

1

Backofen auf 180° Ober-/Unterhitze (160° Umluft) vorheizen.

2

Die Kirschen gründlich waschen und entsteinen und dann in eine Auflaufform geben (Ø 26 cm).

3

Dann Mehl, Zucker und Butter in eine Rührschüssel geben und mit einem Mixer oder der Küchenmaschine (am besten mit Rührstäben) zu Streuseln verarbeiten.

4

Jetzt Knuspermüsli hinzugeben und unterheben.

5

Zum Schluss die Streusel auf den Kirschen verteilen und auf mittlerer Schiene ca. 25 Minuten backen.

6

Noch warm mit etwas Sahne oder einer Kugel Vanilleeis servieren. Schmeckt aber auch kalt 🙂

Kirsch Crumble
Backen

Johannisbeertarte mit Creme Fraiche

Mit unseren Kirschen und Pflaumen hatten wir dieses Jahr wirklich kein Ernteglück. Die Kirschen sind voll den Vögeln zum Opfer gefallen, das ist wohl der Fluch, wenn man die ersten reifen Kirschen in der ganzen Anlage hat, und die Pflaumen haben zum Anfang der Blüte einmal Frost gekriegt und waren auch ein Totalausfall.

Aber an der Beerenfront hatten wir wirklich Ertrag. Himbeeren, Erdbeeren, Brombeeren und insbesondere Johannisbeeren in allen Farben. Die roten schmecken mir dieses Jahr am besten. Sei es als Gelee, Sirup und natürlich auch in dieser leckeren Johannisbeertarte mit Creme Fraiche, bei der sich die Süße vom Guss mit der feinen Säure der Beeren ideal ergänzen.

Inspiriert hat mich für mein Rezept übrigens der Felsenbirnen Beeren Kuchen mit Schmand von Ina Isst, aber Felsenbirnen Beeren sind doch gar nicht so leicht zu bekommen. Deswegen hab ich das Rezept leicht abgewandelt zu einer Johannisbeertarte. Denn, wie schon oben erwähnt, von denen hatte ich noch reichlich.

Johannisbeertarte mit Creme Fraiche

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Ingredients

  • Für den Teig:
  • 300g Mehl
  • 140g kalte Butter
  • 50g Zucker
  • 1 Ei
  • 1 Prise Salz
  • Für den Guss:
  • 200g Creme Fraiche
  • 100g Quark
  • 3 Eier
  • 60g brauner Zucker
  • Mark einer Vanilleschote
  • 400g Johannisbeeren

Instructions

1

Die Zutaten für den Teig in eine Schüssel geben und zu einem geschmeidigen Teig kneten. Den Teig dann dünn in eine mit Backpapier ausgelegte oder eingefettete Form drücken. Damit der Boden gleichmäßig wird, nehme ich einen kleinen Teigroller, den Rand forme ich dann mit den Händen. Die Form solange wir den Guss machen in den Kühlschrank stellen, damit der Teig nicht zu weich wird.

2

Den Ofen auf 200° Umluft (210°C Ober-/Unterhitze) vorheizen.

3

Alle Zutaten bis auf die Johannisbeeren in einer Schüssel zu einem glatten Guss verrühren. Johannisbeeren von den Stielen abzupfen, gut waschen und dann vorsichtig unter den Guss unterheben.

4

Guss auf dem kalten Tarteboden verteilen und im Backofen für 35-40 Minuten backen, bis die Tarte goldgelb ist.

Wie ich ja nicht müde werde zu erwähnen, bin ich nicht der größte Bäcker vor dem Herrn. Wer sich aber trotzdem ein paar meiner anderen Backrezepte anschauen möchte, hier gehts lang!

Und keine Bange, wenn ich backe hapert es am Ende nicht am Geschmack, sondern eher am Aussehen. Und da ich mir bewusst bin, dass ich in meinem Leben wohl kein begnadeter Zuckerbäcker oder meisterlicher Konditor mehr werde, sind meine Backrezepte dafür auch immer ziemlich einsteiger-freundlich. Kekse und Blechkuchen an die Macht! 🙂

Backen/ Desserts

Lamingtons

Wenn es ein Nationalgebäck in Australien gibt, dann sind das wohl Lamingtons. Kleine Kuchenwürfel aus Rührkuchen mit Schokoguss und Kokosraspeln. Locker, süß und unglaublich saftig.

Zugegeben, zur australischen Küche fällt mir spontan nicht wirklich viel ein. Die Liebe der Australier zu allem was mit BBQ zu tun hat wohl am ehesten noch. Und natürlich Vegemite, dieser eigenartige Brotaufstrich aus Hefe-Extrakt, den man entweder liebt oder hasst. Dazwischen gibts nicht. Wen es interessiert, ich find ihn fürchterlich … 🙂

Auf Lamingtons gekommen bin ich ganz durch Zufall, durch einen kleinen Einspieler über den australischen Nationalfeiertag, bei dem ich kurz beim Zappen hängengeblieben bin.

“Australia Day” wird übrigens immer am 26. Januar gefeiert, dem Ankunftstag der First Fleet in der Bucht von Sydney im Jahre 1788. Die First Fleet war die erste Schiffsflotte mit Strafgefangenen, die zur Besiedlung aus England nach Australien aufbrach.

In diesem Filmchen war auf jeden Fall die Rede von Lamingtons, kleinen Kuchenwürfeln mit Kokos, die man traditionell zum nachmittäglichen Tee reicht. Das hat mich dann zu einer kleinen Recherche inspiriert und am Ende landete dann dieser wohl typischste aller australischen Kuchen auf meiner “Ausprobieren-Rezeptliste”.

Den Namen Lamingtons verdanken die kleinen Kokos-Kuchenwürfel übrigens Charles Cochrane-Baillie, 2. Baron Lamington, der um 1900 herum Gouverneur von Queensland war und bei dem sie das erste Mal in Australien serviert wurden. In vielen Balkanländern gibt es übrigens ein ganz ähnliches Gebäck namens Čupavci, vielleicht kennt sie der eine oder andere von Euch ja deswegen bereits schon.

Egal ob Lamingtons oder Čupavci, die kleinen Dinger sind auf jeden Fall unglaublich lecker und sie haben bei uns nicht besonders lang gehalten. Ich hab auf jeden Fall schon Order bekommen, gleich die nächste Ladung zu machen! 😉

Zwei kleine Tipps für die Herstellung habe ich auch noch, bevor es mit dem Rezept losgeht:

  • Der Bisquitboden ist ziemlich weich und bröselt deswegen leicht, wenn man ihn frisch aus dem Ofen mit dem Guss überzieht. Idealerweise macht man den Bisquit deswegen einen Tag vorher. Sollte das zeitlich nicht möglich sein, kann man sich auch mit dem Trick behelfen, den ich bei Nagi von Recipetineats gelesen habe: einfach den Boden für eine Stunde ins Gefrierfach legen.
  • Schokoguss plus Kokosraspel gibt außerdem leicht eine ziemliche Schmiererei, wenn man nicht aufpasst. Das gehört aber irgendwie zum Lamingtons machen dazu. Nimmt man zwei Gabeln um sie im Guss zu wälzen, hält sich das aber in Grenzen.

Aber nun endlich zum Wichtigsten, dem Rezept:

Lamingtons

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Ingredients

  • Für den Teig
  • 125 g weiche Butter
  • 220 g Zucker
  • Mark von 1/2 Vanilleschote
  • 3 Eier
  • 260 g Weizenmehl
  • 3 TL Backpulver
  • 125 ml Milch
  • Für den Guss
  • 250 g Puderzucker
  • 4 EL Kakao
  • Mark von 1/2 Vanilleschote
  • 240 ml kochendes Wasser
  • 1 EL flüssige Butter
  • 200 g Kokosraspel

Instructions

1

Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze (160° Umluft) vorheizen.

2

Butter, Zucker und Vanille zusammen schaumig schlagen.

3

Eier eines nach dem anderen zugeben und dabei konstant weiterschlagen, damit eine leichte Masse entsteht.

4

Mehl mit dem Backpulver mischen und zusammen mit der Milch zur Masse geben, dabei alles weiter aufschlagen.

5

Teig in eine mit Backpapier ausgeschlagen oder gefettete Form geben und auf mittlerer Schiene ca. 25 Minuten backen.

6

Wenn die Stäbchenprobe zeigt, dass der Boden gar ist, herausnehmen und auf einem Gitter auskühlen lassen.

7

Für den Guss den Puderzucker, den Kakao und das Vanillemark mischen, dann das heiße Wasser und die flüssige Butter unterrühren. Er sollte idealerweise eine sirupartige Konsistenz haben.

8

Zum Schluss die in etwa 5 cm große Würfel geschnittenen Boden von allen Seiten in den Guss tauchen, danach in Kokosraspeln wälzen und auf einem Kuchengitter trocknen lassen.

9

Je nach Belieben kann man sie dann entweder direkt so essen oder auch halbieren und mit Marmelade und etwas Sahne füllen. Schmeckt beides fantastisch!

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Backen/ Desserts

Dutch Baby

Zugegeben, Dutch Baby ist schon ein relativ eigenartiger Name für diese luftige amerikanische Variation unseres schönen Pfannkuchens und die weiteren Namen unter dem er in den USA bekannt ist, wie Bismarck oder Dutch Puff (weil er so schön aufgeht und nicht etwa, weil man ihn in dem gleichnamigen Etablissement so gerne isst :)) sind auch nicht wirklich besser. Aber lecker ist er wirklich und eigentlich auch ganz schnell und ohne ausgefallene Zutaten gemacht.

Der Legende nach wurden sie irgendwann in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts in einem kleinen Familienbetrieb namens Manca’s Cafe in Seattle serviert und erlangten in den 60ern durch einen Artikel im damals recht bekannten Magazin Sunset dann landesweite Bekanntheit.

Mit Holland zu tun hat ein Dutch Baby jetzt nicht wirklich etwas. Zu ihrem Namen gekommen sind die im Ofen gebackenen Pfannkuchen der Legende nach, weil eine der Töchter des Besitzers “deutsch” nicht richtig hat aussprechen können und am Ende wurde dann aus deutsch irgendwie dutch und der Dutch Baby Pancake, bzw. kurz Dutch Baby war geboren!

Frei nach dem Motto des deutschen Fussballphilosophen Andy Möller:“Mailand oder Madrid, Hauptsache Italien!”

 

Ganz klassisch ist Dutch Baby ein süßes Frühstück, dass man traditionell mit Puderzucker bestreut und mit etwas Zitrone und Butter serviert. Der Kreativität und Experimentierfreude sind hier aber keine wirklichen Grenzen gesetzt und man kann sich mit den verschiedensten Toppings nach Lust und Laune austoben. Beerenfrüchte passen zum Dutch Baby ganz prima, entweder gibt man sie nach dem Backen drüber oder gleich mit rein in den Teig, das finde ich noch leckerer oder man kann ihn auch pikant machen, Rukola und Parmaschinken hinterher drauf finde ich sehr lecker oder auch Tomate und Schafskäse direkt in den Teig rein.

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Backen

Bananenbrot mit Pecannüssen

Ich weiß nicht, ob ich der Einzige bin, dem es so geht, aber beim Bananen kaufen liege ich bei der Menge immer total daneben, egal wie viele ich kaufe. Wenn ich nur 2-3 kaufe, dann habe ich auf einmal den totalen Bananen-Heißhunger und sie sind 5 Minuten nach dem nach Hause kommen schon verputzt und ich könnte noch ne ganze Bananenstaude essen, mit allem drum und dran. Kauf ich dann aber beim nächsten Mal ne ganze Hand, dann esse ich höchstens eine und die anderen liegen dann so lange rum, bis sie Am Ende so braun und matschig sind, dass ich sie nicht mehr so essen mag. Aber für Bananenbrot sind sie jetzt ideal!

Dabei darf man sich vom Namen nicht täuschen lassen, denn Bananenbrot ist nämlich gar kein Brot, sondern ein sehr saftiger Rührkuchen. Das Rezept ist zu Beginn des 20. Jahrhunderts in den USA entstanden, um überreife Bananen nicht wegwerfen zu müssen, weil diese früher sehr teuer waren. Und noch heute ist Banana Bread eine praktische und vor allem sehr leckere Möglichkeit, überreife Bananen zu verarbeiten, für all die, die nicht auf Bananen-Milchshakes stehen. Das ist zumindest das Einzige andere, was ich mit meinen überreifen Bananen sonst noch anfange. Oder habt Ihr noch andere Ideen? Lasst es mich einfach in den Kommentaren wissen!

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Backen

Erdnuss-Snickerdoodles

Holidays are coming, holidays are coming …  im Süßigkeitenregal im Supermarkt ist ja gefühlt schon seit Monaten Weihnachten, aber wenn im Fernsehen das erste Mal die Werbung für diese koffeinhaltige Brause mit den von vorne bis hinten beleuchteten roten Trucks läuft, dann ist bei uns die Weihnachtssaison und damit die “Kekse backen” Zeit sozusagen offiziell eingeleitet.

Wer meine Rezepte einigermaßen regelmäßig verfolgt, weiß natürlich, dass ich zwar gerne Backerzeugnisse aller Art esse, aber meine Begabung dann doch eher im Kochen und nicht im Backen liegt. Für alles, was gebacken wird und etwas aufwändiger ist (also alles was mehr als drei Zutaten oder zwei Arbeitsschritte hat :P) kann ich Gott Sei Dank auf meine Geheimwaffe in Person von meinem Schatzi zurückgreifen. Ich beschränke mich also auf den gelegentlichen Rührkuchen, einfaches Brot und diese Kekse hier, die ich seit kurzem in mein Repertoire aufgenommen habe.

Snickerdoodles sind im Grunde nicht viel mehr als simple Zucker-Kekse – einfache Kekse mit wenigen Zutaten, die dann nicht komplett durchgebacken und deswegen schön weich sind. Bestreut werden sie traditionell in einer Zucker-Zimt Mischung. Da ich aber Zimt nicht so mag, habe ich das Rezept ein klein wenig gepimpt und eine Erdnuss-Variante gemacht, die dann noch in Kuvertüre getaucht und mit fein gehackten gesalzenen Erdnüssen bestreut werden. Erinnert beim Reinbeißen dann geschmacklich an Snickers … mhhh, lecker!

 

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Backen/ Beilagen

Focaccia Barese

Die traditionelle italienische Focaccia ist innen weich und außen leicht knusprig und stammt ursprünglich aus der Region Ligurien. Sie wurde dort schon seit dem Altertum gegessen, denn schon bei den alten Römern gab es eine Art Fladenbrot panis focācius, was übersetzt soviel wie „in der Herdasche gebackenes Brot“ bedeutet.

Während bei uns die Focaccia wohl eher so etwas wie die kleine Stiefschwester der Pizza ist und am ehesten noch als Brot bekannt ist, was man als Beilage zum Grillen serviert, ist sie in ihrem Heimatland weit verbreitet und wird in den verschiedensten Varianten im ganzen Land zu jeder Tageszeit und zu jedem Anlass gegessen. Je nach Region unterscheidet sich dabei die Machart, ein klein wenig, aber es handelt sich eigentlich immer um einen Hefeteig, den man vor dem Backen mit Olivenöl, grobem Salz und Kräutern und je nach Region noch weiteren Zutaten belegt. Es gibt in einigen Orten sogar süße Focaccia Varianten.

Die traditionell runde Focaccia Barese, also die Focaccia aus der Region um Bari, unterscheidet sich von der Standard-Focaccia darin, dass man dem Teig gekochte Kartoffeln hinzufügt, was die Haltbarkeit erhöht und sie länger weich bleiben lässt. Sie wird gerne mit kleinen Tomaten und schwarzen Oliven belegt, bei mir aber meistens nur mit Tomaten, da ich keine Oliven mag. Die römischen Küchengötter mögen es mir verzeihen. 🙂

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Backen

Schmandkuchen

Ich hab ja schon des öfteren erwähnt, dass ich zwar ganz gut kochen kann, zumindest bilde ich mir das ein, aber backen ist wirklich nicht so mein Ding. Es ist auch nicht wirklich so, dass das Ergebnis am Ende nicht schmeckt, das meistens schon, aber es geht mir erstens nicht so leicht von der Hand wie Kochen und es sieht am Ende meistens etwas krumm und bucklig aus. 🙂

Trotzdem hab ich halt manchmal Lust auf Kuchen und außerdem macht Übung ja bekanntlich den Meister. Wer weiß, vielleicht wird aus mir ja doch irgendwann noch mal ein Meisterbäcker. Obwohl, ich glaube nicht … ich halte mich deswegen fürs erste an relativ einfache Sachen, wie diesen Blechkuchen mit Schmand. Da kann man wenig falsch machen, man hat nicht so viel Aufwand, aber dafür ein leckeres Ergebnis!

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Backen/ Desserts

Schoko-Kirsch Crumble

Wie ich schon das eine oder andere Mal erwähnt habe, ist Backen wirklich nicht meine Spezialdisziplin. Es ist nicht so das die Sachen am Ende nicht schmecken, das im Normalfall schon, aber es geht mir nicht so leicht von der Hand wie Kochen und meistens sieht das Ergebnis immer ein wenig krumm und bucklig aus. 🙂

Da wir aber dieses Jahr in Kirschen förmlich ertrinken und mir so langsam die Ideen ausgehen, was man mit Kirschen noch so anstellen kann (5 verschiedene Sorten Marmelade, Saft, Sirup, Gelee, Kirsch-BBQ Sauce, Likör, Rote Grütze, alles schon gemacht ..), blieb jetzt am Ende nur noch Kuchen übrig.

Und da ist der Kirsch-Crumble meine erste Wahl, denn da kann selbst ich am Ende nicht wirklich etwas falsch machen und es sieht am Ende so lecker aus, wie es dann schmeckt … Na gut, der erste Test-Crumble hatte irgendwie ein klein bisschen Schlagseite, aber nach einer ausgiebigen Testreihe, um die beste Art der Streusel herauszufinden, war das Ergebnis dann einfach nur toll und wirklich lecker und einfach und wenig aufwendig ist das Ganze noch dazu!

P.S. Wer grad keine frischen Kirschen hat, kann natürlich auch Kirschen aus dem Glas nehmen. Den Saft braucht man dabei nicht abzuschütten, sondern man macht einfach aus der “Not” eine Tugend und macht aus dem Glas Kirschen eine Art Rote Grütze. Einfach Saft und Kirschen in einem Topf vorsichtig erhitzen und mit etwas Vanille-Puddingpulver andicken und rein in die Auflaufform. Fertig!

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