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Backen/ Vegan

Vegane Kürbis-Donuts

So langsam neigt sich das Gartenjahr auch bei uns dem Ende. Natürlich gibt es auch jetzt noch Dinge zu ernten, ja sogar noch Sachen anzupflanzen und schon fürs nächste Jahr vorzubereiten, aber das meiste von dem, worauf ich mich jedes Jahr immer am meisten freue, die vielen verschiedenen Tomatensorten, das ganze tolle Obst, ist für dieses Jahr nun durch. Aber wie gesagt, Ernte gibt es immer noch. Die letzten Bohnen haben wir die Tage geerntet, alle möglichen Kohl- und Rübensorten warten noch darauf, zu leckeren herbstlichen Eintöpfen verarbeitet zu werden und dieses Jahr besonders gut gelungen sind unsere Kürbisse.

Dieses Jahr haben wir uns auf die beiden wohl gängigsten Sorten, beschränkt, nämlich Hokkaido und Butternut. Gerade Hokkaido mag ich sehr gerne, und das nicht nur, weil er mit das Leben so schön leicht macht, weil man ihn nicht schälen braucht. 🙂 Er ist außerdem echt lecker und auch wirklich vielseitig. Als Gemüse vom Blech, als wärmende Suppe, in Curries oder, wie man unter anderem in meinem veganen Kürbis Donuts Rezept sehen kann, man kann sogar mit ihm backen.

Vegane Kürbis Donuts
Vegane Kürbis Donuts – mattkocht.de

In diesem Rezept kommt der Hokkaido püriert zum Einsatz. Kürbis Püree kann man natürlich auch fertig kaufen, ich mache es aber trotzdem am liebsten selbst. Gekauftes Kürbis Püree erinnert mich in seiner Konsistenz immer irgendwie an Babybrei. Nichts gegen Babybrei an sich und für unseren Donutteig passt das eigentlich auch ganz gut, aber ich mag mein Kürbispüree trotzdem lieber etwas “rustikaler” und stampfe es deswegen von Hand. An sich ist die Herstellung auch so einfach, da lohnt sich kaufen kaum, finde ich:

Den Hokkaido einfach gut abwaschen, das Innere mit einem Löffel herauskratzen und dann den restlichen Kürbis in grobe Stücke schneiden. Dann alles mit etwas Wasser in einem Topf bei kleiner Hitze dünsten, bis die Kürbisstücke weich sind und dann mit einem Kartoffelstampfer zerdrücken. Oder halt, wenn Ihr keine Stücke in Euren Donuts mögt, einen Stabmixer zum Einsatz bringen.

Das Rezept

Vegane Kürbis-Donuts

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Ingredients

  • 160 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 75 g brauner Zucker
  • 1/2 TL Zimt
  • 1/2 TL Muskat
  • 1 Msp. Nelke, gemahlen
  • 1 Msp. Piment
  • 1/2 TL Salz
  • 120 ml Haferdrink, ungesüßt
  • 30 g Pflanzenöl geschmacksneutral
  • 100 g Kürbis-Püree

Instructions

1

Alle trockenen Zutaten (Mehl, Zucker, Backpulver, Gewürze) in einer Schüssel miteinander vermengen.

2

Nun die flüssigen Zutaten in einem separaten Gefäß gut miteinander verquirlen, bis sich das Kürbispüree gut mit dem Rest verbunden hat.

3

Dann die Flüssigkeit nach und nach in die Rührschüssel schütten und alles zu einem glatten Teig verrühren. Nicht länger rühren als nötig.

4

Nun entweder Donut Maker mit etwas Öl einpinseln und vorheizen oder ein Donut Blech leicht mit Öl einpinseln und Backofen auf 180° Ober-/Unterhitze vorheizen. (Back-Trennspray geht natürlich in beiden Fällen auch).

5

Teig mit einem Spritzbeutel in die jeweilige Form einfüllen, aufpassen das man nicht zu viel Teil einfüllt, und dann backen, bis sie leicht gebräunt sind und bei der Stäbchenprobe kein Teig mehr am Stäbchen hängen bleibt.

6

Auf einem Kuchengitter abkühlen lassen. Wer möchte, kann die Donuts vor dem Servieren nun noch entweder mit einer Zimt-Zucker Mischung bestreuen oder auch mit Zuckerguss glasieren. Beides sehr lecker, aber die Kürbis-Donuts schmecken auch pur echt toll!

Notes

Kleiner Tipp: Wenn Ihr keinen Spritzbeutel habt, tut es ein kleiner Gefrierbeutel auch. Einfach die Masse einfüllen, eine der Ecken unten abschneiden und schon kanns losgehen!

Hat das Rezept jetzt Lust auf mehr gemacht? Dann probiert doch einmal Hokkaido ganz klassisch als Kürbissuppe mit feuriger Chorizo oder, wenn Euch mehr nach backen ist, wie wäre es dann mit Kürbisbrownies oder eher etwas herzhafteren Kürbis-Blätterteigschnecken mit Feta, Walnüssen und Salbei.

Backen/ Vegetarisch

Herzhafte Blätterteigschnecken mit Kürbis, Feta und Walnüssen

So langsam wird der beginnende Herbst ja doch noch ein wenig golden, zumindest bei uns sind jetzt erstmal einige schöne Tage vorhergesagt. Genau richtig also, um noch einige Restarbeiten in unserem Garten vorzunehmen. Eine Lounge will eigentlich noch gebaut werden, zumindest ein paar Vorarbeiten wollen wir noch schaffen, und etwas Ernte einfahren steht auch noch auf dem Programm. Dieses Jahr war ja erntetechnisch bei vielen Sachen nicht so berühmt, Tomaten waren fast ein Totalausfall und die Schnecken haben uns echt zugesetzt, aber so manches ist dann doch gelungen. Neben Bohnen und Erbsen haben wir dieses Jahr auch Kürbisse im Überfluss und es ist auch noch kein wirkliches Ende in Sicht.

Dieses Jahr haben wir uns auf die wohl gängigsten Speisekürbisse beschränkt, nämlich Hokkaido und Butternut, weil man schon mit diesen beiden Sorten eine unglaublich vielseitige Anzahl an Rezepten kochen kann. Gerade der Hokkaido kommt mir da sehr entgegen, weil man ihn nicht mal schälen braucht. Nur die Kerne und der holzige Stil muss vorher weg, der Rest wandert mitsamt Schale ins Kürbispüree. Er hat auch eine unglaublich schön dunkle orangene Farbe, auch wenn das bei diesen Kürbis-Blätterteigschnecken nicht ganz so zur Geltung kommt.

Herzhafte Blätterteigschnecken mit Kürbis, Feta und Walnüssen – mattkocht.de

Ich setze ihn gerade wegen der Farbe auch gerne bei meinen anderen Kürbisgerichten, wie den Kürbis Brownies oder der Kürbissuppe mit Chorizo gerne ein. Ach ja, nicht zu vergessen, schmecken tut er natürlich auch gut. 🙂 Aber im heutigen Rezept verwandeln wir ihn in ein leckeres Kürbispüree, dass zusammen mit Blätterteig, gehackten Walnüssen und Feta in ein herbstliches Fingerfood verwandelt wird. Passt auch gut als Beilage zu einer wärmenden Suppe, wenn die Tage jetzt langsam kühler werden oder auch einem Herbst-Salat.

Das Rezept

Herzhafte Blätterteigschnecken mit Kürbis, Feta und Walnüssen

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Ingredients

  • 1 Rolle Blätterteig
  • 1 mittelgroßer Hokkaido Kürbis
  • 1 EL Butter
  • 200 g Feta Käse
  • 50 g Walnüsse, gehackt
  • 5-6 Salbei Blätter
  • Salz, Pfeffer, Muskat

Instructions

1

Den Kürbis waschen, halbieren und die Kürbiskerne mit einem Löffel herausschaben. Dann die Enden abschneiden und den Kürbis in grobe Würfel schneiden.

2

Den Boden von einem großen Topf mit etwas Wasser bedecken und die Würfel darin ca. 20 Minuten dünsten, bis sie weich sind.

3

Die Stücke dann mit einem Stabmixer pürieren und das Kürbispüree dann mit der Butter vermengen und zum Schluss mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.

4

Backofen auf 200° Ober-/Unterhitze (180° Umluft) vorheizen.

5

Nun den Blätterteig ausrollen und gleichmäßig mit der Kürbismasse bestreichen. Dann mit dem zerbröselten Fetakäse, den gehackten Walnüssen und den ebenfalls feingehackten Salbeiblättern bestreuen und von den langen Seite her vorsichtig einrollen. Der Blätterteig kommt ja heutzutage normalerweise direkt auf Backpapier. Am besten kriegt man ihn gerollt, wenn er noch möglichst kalt ist, deswegen hilft zügig arbeiten und wenn das Kürbispüree so weit wie möglich abgekühlt ist.

6

Die Rolle in 12 gleich große Stücke schneiden und diese mit etwas Abstand mit den Schnittkanten nach oben auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Im vorgeheizten Backofen ca. 25 Minuten backen, bzw. so lange, bis die Kürbisschnecken goldbraun sind. Auf einem Kuchengitter abkühlen lassen und noch leicht warm servieren.

Herzhafte Blätterteigschnecken mit Kürbis, Feta und Walnüssen – mattkocht.de
Backen/ Beilagen

Smashed Potatoes – Gebackene Stampfkartoffeln

Bei manchen Rezepten denke ich mir, dass das eigentlich gar nicht für ein Rezept reicht, so einfach sind sie. “Das kann doch jeder, da braucht es doch gar kein Rezept für”, geht mir dann durch den Kopf. Aber dann denke ich daran, dass es sowas gibt, wie Tiefkühl-Rührei und auch TK-Kartoffelpüree, weil es anscheinend Leute gibt, die Probleme dabei haben, Eier zu verquirlen oder auch Pulver in Flüssigkeit zu rühren … von Püree aus “richtigen Kartoffeln” ganz zu schweigen.

Also, deswegen hier einmal ein ganz einfaches Rezept, sozusagen als Beweis, dass es keinen Paul Bocuse braucht, damit am Ende etwas äußerst Schmackhaftes auf dem Teller landet. Wobei Paul Bocuse zwar das Synonym für französische Haute Cuisine war, aber ganz einfachen und rustikalen Gerichten durchaus eine Menge abgewinnen konnte. Ich denke, er würde Kartoffeln vom Blech durchaus etwas abgewinnen können. Aber ich schweife ab …

Smashed Potatoes – mattkocht.de

Smashed Potatoes, also im Ofen gebackene Stampfkartoffeln verbinden für mich das Beste aus zwei Welten. Innen noch schön weich und mit dem Dip zusammen lecker cremig, wie traditionelle Stampfkartoffeln, außen aber noch mit einer schön krossen Schale, wie bei Pommes oder Wedges.

Nicht nur eine prima Beilage z.B. beim Grillen, dieses Jahr blieb das Grillwetter ja auch leider des Öfteren mal aus, sondern mit dem Dip und dann mit etwas mehr Zwiebeln und Tomaten reicht mir das auch allein schon. Ist auch eine gute Resteverwertung, wenn man noch ein paar gekochte Kartoffeln vom Vortag über hat. Kartoffeln gehen, wie ich find, einfach immer. Hat wohl schon seinen Grund, dass man den Deutschen in einigen Ländern den etwas uncharmanten Spitznamen “Kartoffeln” gegeben hat. Ich entspreche da dem Stereotyp wohl ziemlich. 🙂

So, aber jetzt endlich zum Rezept. Es sei denn, Ihr mögt lieber traditionelle Stampfkartoffeln. Dann gehts hier lang!

Das Rezept

Smashed Potatoes - Gebackene Stampfkartoffeln

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Ingredients

  • 750 g Drillinge, gekocht und mit Schale
  • 2 EL Olivenöl
  • 3 rote Zwiebeln,
  • 10 Cocktailtomaten
  • Frische Kräuter nach Geschmack (ich nehme gerne Rosmarin und Thymian)
  • Grobes Meersalz, Pfeffer
  • Für den Dip:
  • 1 Becher Schmand
  • je 2 EL Gehackte Petersilie und Schnittlauch
  • 1 Spritzer Zitronensaft
  • Salz, Pfeffer

Instructions

1

Backofen auf 180° Umluft (200° Ober-/Unterhitze) vorheizen.

2

In der Zwischenzeit die Drillinge waschen und mit Schale 20 Minuten in leicht gesalzenem Wasser kochen. Habt Ihr etwas größere Kartoffeln, die Kochzeit um ein paar Minuten verlängern.

3

Die Kartoffeln abgießen und einige Minuten auskühlen lassen.

4

Ein Backblech oder eine flache Ofenform mit Backpapier auslegen und dieses mit etwas Olivenöl einpinseln.

5

Die Kartoffeln dann mit etwas Abstand auf das Backblech legen und mit einem Kartoffelstampfer oder einer großen Gabel zerdrücken. (Aber nicht zu stark, sie sollen nicht zu dünn werden und auch nicht auseinander fallen)

6

Im Ofen für 10 Minuten backen, dann jede Kartoffel mit etwas Olivenöl bestreichen und weiterbacken, bis sie goldgelb und außen schön knusprig sind.

7

Während die Kartoffeln backen, den Schmand und die gehackten Kräuter miteinander verrühren und mit Pfeffer, Salz und Zitronensaft abschmecken.

8

Zum Schluss die Kartoffeln aus dem Ofen nehmen und zusammen mit dem Dip servieren.

Backen

Beerentarte mit Skyr

Denkt man an isländische Lebensmittel, dann ist heutzutage sicher Skyr das erste, was einem in den Sinn kommt. Skyr ist schon seit der Wikingerzeit ein wichtiger Bestandteil der isländischen Küche. Eigentlich ist Skyr das Ergebnis eines Prozesses, um Milch für die langen Winter haltbarer zu machen und ähnelt etwas unserer Dickmilch. Bis zum 19. Jahrhundert wurde Skyr aus Schafs- und Kuhmilch hergestellt, je nachdem was auf dem jeweiligen Hof für Tiere gehalten wurden. Heute wird in der Regel nur noch die für Massenproduktion in Molkereien geeignetere Kuhmilch verwendet.

Seit einigen Jahren ist Skyr auch flächendeckend in Deutschland erhältlich und ich muss zugeben, dass Skyr und ich nicht von Beginn an eine wilde Liebesbeziehung waren. Der Geschmack war nicht ganz so, wie ich erwartet habe und auch die Konsistenz war nicht ganz so meins. Vielleicht ist es, dass steter Tropfen am Ende doch den Stein höhlt, Skyr ist ja ein eher gesundes Lebensmittel mit wenig Fett und Kohlenhydraten und viel Proteinen und Kalzium und hat deswegen von mir doch immer wieder eine zweite, dritte usw. Chance bekommen. Wahrscheinlicher ist aber eher, dass es Skyr mittlerweile auch in verschiedenen Geschmacksrichtungen gibt, gesüßt mit Honig oder auch mit Himbeer- oder Heidelbeergeschmack, was dann eher meins ist. Gesund hin oder her, am Ende muss es vor allem doch schmecken! 🙂

Beerentarte mit Skyr - mattkocht.de
Beerentarte mit Skyr

Wo Skyr dann aber wirklich glänzt, ist in dieser fantastischen Beerentarte, die ich vor einigen Tagen als Test für den Kuchenbasar für das Apfelfest unseres Kleingartenvereins gebacken habe. Etwas aus den letzten Beeren dieser Saison sollte es sein, die Ausbeute meiner Beerensträucher war dann aber doch relativ überschaubar, sodass es nicht mehr für einen reinen Beerenkuchen gereicht hätte und nach etwas Rezepte wälzen, Inspirationen sammeln und rumprobieren ist dann dieser wirklich leckere Kuchen entstanden. So lecker sogar, dass ich ihn gleich nochmal habe backen müssen und dabei so ziemlich alle meine Beerenreserven aufgebraucht habe. Sieht so aus, als müsste ich für den Kuchen für nächste Woche nochmal Brombeeren “in der Wildnis” sammeln … 😛

Habt Ihr auch grad keine Beeren da oder mögt Skyr nicht gerne? Dann probiert doch einfach mal den Badischen Rahmkuchen, von meinem Schatzi als geborener Badenerin als echt lecker abgesegnet, oder wie wäre es mit dem genauso leckeren, wie einfach herzustellenden Kirschcrumble? Aber hier nun endlich das Rezept für die Beerentarte mit Skyr:

Das Rezept

Beerentarte mit Skyr

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Ingredients

  • Boden und Streusel
  • 275 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 125 g Zucker
  • 150 g Butter
  • 25 g Knuspermüsli
  • Füllung
  • 500 g Skyr mit Honig
  • 100 g weiche Butter
  • 100 g Zucker
  • 2 Eier
  • 40 g Speisestärke
  • Saft einer halben Zitrone
  • 400 g Beeren Eurer Wahl

Instructions

1

Ofen auf 180° Umluft vorheizen.

2

Alle Zutaten für den Boden bis auf das Knuspermüsli miteinander Vermengen, bis Streusel entstehen.

3

Ein Viertel der Streusel abnehmen und mit dem Knuspermüsli vermengen. Dies werden später die Streusel auf der Tarte und sie werden durch das Müsli extra crunchy.

4

Eine Tarteform einfetten und mit den restlichen drei Vierteln der Streuselmasse den Boden und Rand bedecken und alles fest andrücken.

5

Die Zutaten für die Füllung bis auf die Beeren miteinander verrühren, bis eine homogene Masse entsteht. Es hilft, wenn die Butter dafür nicht mehr allzu kalt ist.

6

Die Masse in die mit dem Teig ausgeschlagene Tarteform geben und die gewaschenen Beeren darin verteilen.

7

Zum Schluss noch die Knusperstreusel gleichmäßig auf der Tarte verteilen.

8

Im Ofen bei 180° Umluft für ca. 50 Minuten backen. Vor dem Herausnehmen aus der Tarteform abkühlen lassen und wenn Ihr mögt noch mit etwas Puderzucker bestäuben.

Beerentarte mit Skyr - mattkocht.de
Beerentarte mit Skyr
Backen

Badischer Rahmkuchen

Immer, wenn wir in die Heimat von meinem Schatzi fahren, was leider viel zu selten vorkommt, dann gibt es zwei kulinarische Köstlichkeiten, von denen auf der Hinfahrt immer schon geschwärmt wird. Das ist zum einen Gelbwurst, die vornehm blasse Brühwurst-Schwester der Lyoner, die man bei uns im Münsterland nur gelegentlich mal beim Metzger bekommt, und den Kindheitserinnerungen weckenden Kuchen überhaupt, nämlich Rahmkuchen.

Leider gibt es die kleine Bäckerei in Maximiliansau, in der es den leckersten und fluffigsten Rahmkuchen gab, und für den die Leute am Wochenende regelmäßig bis auf die Straße Schlange standen, schon lange nicht mehr. Verdrängt, wie so viele kleine Einzelbetriebe im Laufe der Jahre, durch eine der größeren Ketten, in der es natürlich auch leckeres Brot und Kuchen gibt, aber halt doch nicht mit so viel Liebe und Handwerk gemacht, wie früher.

Bei unserem letzten Besuch im schönen Karlsruhe haben wir dann durch Zufall morgens beim Butterbrezel kaufen schon einen ganz leckeren Badischen Zimtrahmkuchen gefunden, was mich dann dazu inspiriert hat, mich direkt nach unserer Rückkehr selbst an einem Badischen Rahmkuchen zu versuchen. Nach einer Menge Rezepte wälzen und ein paar Versuchen steht das Ergebnis nun in Form dieses Rezeptes vor Euch. Ein wunderbar lockerer und saftiger Rahmkuchen, der nicht nur mich begeistert, sondern auch von meinem Schatzi als “genau wie der Kuchen meiner Kindheit” geadelt wurde.

Während der traditionelle deutsche Käsekuchen eher kompakt daher kommt, ist der Badische Rahmkuchen deutlich fluffiger. Er schlägt, was das angeht, sogar einen New York Cheesecake locker, wenn Ihr mir dieses kleine Wortspiel erlaubt. 🙂 Verantwortlich für diese unglaubliche Cremigkeit ist die Mischung aus Sauerrahm, Sahne und einer Menge Eiern der Füllung, die mit nur wenig Stärke abgebunden wird. Traditionell kommt oben auf den fertig gebackenen Kuchen noch eine Schicht Zucker und Zimt. Von mir hier weggelassen, da ich Zimt nicht so mag, aber Ihr könnt das natürlich so handhaben, wie Ihr möchtet. Etwas Puderzucker geht natürlich auch immer.

Das Rezept

Badischer Rahmkuchen

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Ingredients

  • Für den Boden
  • 200g Mehl
  • 75g Puderzucker
  • 110g kalte Butter
  • 1 Ei
  • 1 Prise Salz
  • Für die Rahmfüllung
  • 400g Sauerrahm
  • 200g Crème fraîche
  • 200g Sahne
  • 4 Eier
  • 25g Speisestärke
  • 100g Zucker
  • 2 TL Vanille Extrakt

Instructions

1

Ofen auf 180° Ober-/Unterhitze vorheizen.

2

Mehl, Puderzucker und Salz in einer Schüssel vermengen. Die kalte Butter in Flocken und das Ei zugeben und zu einem glatten Teig verkneten. Teig in Klarsichtfolie für 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.

3

Eine 26cm Springform am Boden mit Backpapier auslegen und den Rand einfetten. Den Teig auf einer bemehlten Fläche etwas größer als die Form ausrollen und in die Backform legen. Ränder andrücken, damit ein etwa 3cm hoher Rand entsteht. Den Boden dann noch mit einer Gabel mehrmals einstecken.

4

Die Zutaten für die Füllung in einer großen Schüssel zu einer glatten Masse verrühren und in die Form füllen. Auf mittlerer Schiene ca. 45 Minuten backen, bis die Masse fest ist und die Oberfläche goldbraun. Den Kuchen im ausgeschalteten Backofen noch 10 Minuten ruhen lassen, dann herausnehmen und auf einem Kuchengitter komplett auskühlen lassen.

Backen

Florentiner

Zugegeben, für die Weihnachtsbäckerei bin ich mit meinem Rezept für Florentiner Kekse jetzt schon ein “klein wenig” spät dran. Macht aber nichts, wie ich finde! Für mich sind Florentiner jetzt eh nicht so das typische Weihnachtsgebäck, wie sagen wir mal Lebkuchenherzen, Christstollen oder Spekulatius. Und außerdem komme ich immer erst kurz nach Weihnachten so richtig in Weihnachtsstimmung. Egal wie also, Florentiner gehen für mich immer!

Woher sie genau stammen, konnte ich auch nach längerer Recherche nicht mit hundertprozentiger Gewissheit sagen. Dem Namen nach würde man sie wohl am Ehesten nach Florenz verorten und das liest man auch in recht vielen Rezepten. Anscheinend sind Florentiner aber anderen Quellen nach in Italien recht unbekannt. Den Zutaten und der Herstellungsweise nach scheint das Ursprungsrezept dann auch eher aus Frankreich zu stammen. Weit verbreitet sind sie auch in Süddeutschland als traditionelles Weihnachtsgebäck. Wie oben schon gesagt, dort anscheinend ja, für mich nicht! 🙂

Ein wirkliches Originalrezept gibt es deswegen auch nicht wirklich und im Netz finden sich die unterschiedlichsten Varianten. Nach einigem herumprobieren habe ich mich bei meinem Rezept für die Zutaten und Herangehensweise entschieden, die ich als die klassischste deklarieren würde, wenn ich denn was zu sagen hätte: Mandelblättchen, mit gestiftelten Mandeln für etwas mehr Crunch, vermengt mit einer Art Sahnekaramell. Goldbraun gebacken im Ofen, in nicht zu großen Häufchen. Die Unterseite mit Zartbitter überzogen. Kleingehackte kandierte Früchte könnte man auch noch hinzufügen, ohne meiner Meinung nach vom Weg der klassischen Florentiner abzuweichen. Aber da ich die nicht so gerne mag, bei mir doch lieber ohne.

Das Ergebnis hat dann auf jeden Fall alles, was meiner Meinung nach ein gutes Plätzchen ausmacht. Nicht zu viele Zutaten und so einfach in der Herstellung, dass nur wenig schiefgehen kann. Trotzdem toller Geschmack nach süßem Honig und gerösteten Mandeln. Außen knusprig, innen aber noch schön weich. Von der Größe her geht so ziemlich alles, von winzig klein bis hin zu etwa handtellergroß oder auch die Masse auf ein Backblech gestrichen und dann nach dem Backen in Rauten geschnitten. Meine Florentiner liegen größentechnisch so etwa in der Mitte.

Kleiner Tipp noch zum Schluss: Sollten sie Euch beim Backen etwas zu stark verlaufen, kann man sie direkt nach dem Backen wieder etwas zusammenschieben. Solange sie noch warm sind klappt das ganz gut.

Florentiner

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Ingredients

  • 100 g brauner Zucker
  • 40 g Honig
  • 60 g Butter
  • 75 g Sahne
  • 150 g Mandelblättchen
  • 50g gestiftelte Mandeln
  • 60 g gemahlene Mandeln
  • 100 g Zartbitter Kuvertüre

Instructions

1

Zucker, Honig, Butter und Sahne in einem kleinen Topf verrühren, einmal aufkochen und die Masse dann für weitere 3-4 Minuten köcheln lassen, bis sich der Zucker komplett aufgelöst het. Es dürfen keine Zuckerkörner mehr zu erkennen sein.

2

Dann die Mandeln hinzufügen und alles gut vermischen, bis eine homogene Masse entsteht.

3

Mit zwei kleinen Löffeln kleine Mandelberge auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech formen und im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad (Umluft: 160 Grad) ca. 15 Minuten goldgelb karamellisieren lassen.

4

Die Florentiner nach dem Backen ganz auskühlen lassen. Wenn sie zu weit auseinander gelaufen sind, kann man sie solange sie noch etwas warm sind wieder etwas zusammenschieben.

5

Die Kuvertüre im Wasserbad schmelzen und die ausgekühlten Florentiner von unten damit bestreichen. Zurück aufs Backpapier legen, bis die Kuvertüre hart geworden ist. Fertig!

Notes

Wer möchte, kann in die Mandelmasse noch ein paar kleingehackte kandierte Früchte geben. Persönlich nicht ganz so mein fall, finden viele Leute aber auch lecker.

Backen

Kürbisbrownies

Passend mit dem kalendarischen Herbstanfang hat bei uns auch das Wetter direkt nachgezogen und die letzten schönen Tagen wurde direkt ersetzt durch dauerhaftes nasskaltes Schmuddelwetter. So schade wie es auch ist, dass der Sommer jetzt endgültig vorbei ist, freue ich mich genusstechnisch schon unbändig auf die herbstliche Küche, mit all dem, was unser Garten jetzt noch zu bieten hat.

An vorderster Front stehen da dieses Jahr unsere Kürbisse, die endlich einmal wirklich gut geraten sind. Sowohl vom Geschmack, wie auch vor der Anzahl her. Gut, 7-8 Kürbisse klingen jetzt wahrscheinlich für die echten Hobby-Gemüsegärtner unter Euch vielleicht nicht nach bombastischer Ernte, sind aber schon eine deutliche Steigerung gegenüber dem einen (!) Kürbis, den wir letztes Jahr hatten. 🙂

Wir haben dieses Jahr sowohl Hokkaido, als auch Butternut gepflanzt, das bringt uns sicherlich nicht komplett über den Winter, sollte aber sicherlich für das eine oder andere leckere Rezept mit Kürbis reichen. Ich verrate Euch jetzt mal ein kleines Geheimnis, denn eigentlich esse ich Kürbis pur gar nicht so gerne. Wenn, dann muss es schon immer etwas besonderes sein, und den Anfang mache ich heute mit einem Rezept für schön saftige Kürbisbrownies. Konnte ich mir erst gar nicht so wirklich geschmacklich zusammen vorstellen, Kürbis und Brownies, ist aber wirklich oberlecker … und toll aussehen tut es auch noch.

Kürbis im Kuchen ist nicht so Euer Ding? Dann probiert doch einfach mal die Kürbissuppe mit Chorizo und Croutons. Etwas Schärfe durch die gebratenen Chorizoscheiben gepaart mit der leichten Süße von Kürbis und Kokosmilch. Ebenfalls wirklich lecker und leider auch das einzige andere Kürbisrezept, dass ich momentan auf meinem Blog noch zu bieten habe. Hab ich ja schon erwähnt, nur ein Kürbis letztes Jahr, da waren die Mittel halt auch beschränkt. Denn am meisten Spaß macht mir das Kochen dann doch mit den Produkten direkt aus dem eigenen Garten.

Aber jetzt zum Rezept für unsere Kürbisbrownies:

Kürbisbrownies

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Ingredients

  • Für den Kürbisteig:
  • 200 g Hokkaido-Kürbis
  • 100 g Frischkäse
  • je eine Prise Zimt, Muskat und Piment
  • Für den Brownieteig:
  • 200 g Zartbitterschokolade
  • 125 g Butter
  • 125 g Zucker
  • 2 Eier
  • 125 g Mehl
  • 1 Prise Salz
  • 1 Prise Zimt
  • Butter oder Backtrennspray für die Form

Instructions

1

Kürbis waschen, entkernen und in etwas größere Stücke schneiden. Wasser in einem Topf zum Kochen bringen und den Kürbis darin kochen, bis er weich ist. Das sollte, je nach Größe der Stücke, ca. 10-15 Minuten dauern.

2

Abgießen und den abgetropften Kürbis mit einem Stabmixer (alternativ im Bulletmixer) pürieren.

3

Das Kürbispürree abkühlen lassen, dann mit Frischkäse vermischen und mit einer Prise Zimt, Muskat und Piment abschmecken.

4

Die Zartbitterschokolade grob hacken und zusammen mit der Butter in einem Wasserbad zum Schmelzen bringen.

5

Etwas abkühlen lassen und dann nacheinander Zucker, Salz und die beiden Eier einrühren.

6

Zum Schluss noch Mehl und Zimt hinzugeben und zu einem glatten Teig verrühren.

7

Backofen auf 175° (155° Umluft vorheizen).

8

Eine kleine, Rechteck-Kuchenform (ca. 25x25) Mit Trennspray oder Butter gut einfetten, den Brownieteig hineingeben und glattstreichen.

9

Zum Schluss die Kürbismasse mit einem großen Löffel auf dem Brownieteig verteilen und mit einer Gabel etwas unterziehen und ungleichmässig marmorieren.

10

Im vorgeheizten Ofen 25-30 Minuten backen. Die fertigen Brownies sollten noch schön saftig, aber nicht zu feucht sein. Abkühlen lassen, aus der Form nehmen und in kleine Stücke schneiden. Fertig!

Backen/ Desserts

Kirsch Crumble mit Crunch

Kirsch Crumble

Kirsch Crumble ist eines meiner Lieblingsdesserts und kommt während der Kirschsaison bei uns regelmäßig auf den Tisch. Natürlich nicht nur, weil es so einfach zu machen ist, sondern vor allem, weil es so unglaublich lecker ist. Saftige Kirschen mit, Knuspermüsli sei Dank, extra-knusprigen Streuseln. 🙂

Bisher haben wir unsere Kirschen jedes Jahr von einer Freundin bekommen, die ein riesiges Monster von Kirschbaum ihr eigen nennt. Dort haben wir uns bisher immer großzügig mit echt leckeren Kirschen bedienen können. Seit letztem Jahr haben wir ja nun endlich unseren eigenen Garten in einer Kleingartenanlage, unter anderem auch mit einem kleinen Kirschbaum.

Eine echte Frühsorte, wie wir festgestellt haben. Was nicht nur Vorteile hat, wie sich herausgestellt hat, denn wenn man die ersten reifen Kirschen in der ganzen Anlage hat, dann finden das nicht nur die Nachbarskinder toll, sondern auch alle Vögel, und der Baum war quasi über Nacht so schnell abgegrast, dass für uns nicht mehr viel übrig war. Ok, nächstes Jahr dann also doch Netz drüber. Man lernt ja aus seinen Niederlagen. 🙂

Aber grad in solchen Situationen zahlt es sich aus, wenn man nette Gartennachbarn hat, die einen dann mit Kirschen versorgen. So brauch ich auch dieses Jahr nicht auf meinen Kirsch Crumble aus (naja, fast zumindest) eigenen Kirschen verzichten. Und es war auch genug, um noch ein paar weitere Kirsch-Köstlichkeiten zu kochen, wie Kirsch-BBQ Sauce und auch noch etwas Kirschmarmelade. Rezepte dazu gibts dann demnächst. 🙂

Kirsch Crumble
Kirsch Crumble

Aber jetzt zum Rezept. Natürlich nicht, um Euch noch ein paar weitere Backrezepte ans Herz zu legen, die auch prima in die Beerensaison passen:

Kirsch Crumble mit Crunch

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Ingredients

  • 350g Kirschen
  • 75g Weizenmehl
  • 25g brauner Zucker
  • 50g weiche Butter
  • 100g Schoko-Knuspermüsli

Instructions

1

Backofen auf 180° Ober-/Unterhitze (160° Umluft) vorheizen.

2

Die Kirschen gründlich waschen und entsteinen und dann in eine Auflaufform geben (Ø 26 cm).

3

Dann Mehl, Zucker und Butter in eine Rührschüssel geben und mit einem Mixer oder der Küchenmaschine (am besten mit Rührstäben) zu Streuseln verarbeiten.

4

Jetzt Knuspermüsli hinzugeben und unterheben.

5

Zum Schluss die Streusel auf den Kirschen verteilen und auf mittlerer Schiene ca. 25 Minuten backen.

6

Noch warm mit etwas Sahne oder einer Kugel Vanilleeis servieren. Schmeckt aber auch kalt 🙂

Kirsch Crumble
Backen

Johannisbeertarte mit Creme Fraiche

Mit unseren Kirschen und Pflaumen hatten wir dieses Jahr wirklich kein Ernteglück. Die Kirschen sind voll den Vögeln zum Opfer gefallen, das ist wohl der Fluch, wenn man die ersten reifen Kirschen in der ganzen Anlage hat, und die Pflaumen haben zum Anfang der Blüte einmal Frost gekriegt und waren auch ein Totalausfall.

Aber an der Beerenfront hatten wir wirklich Ertrag. Himbeeren, Erdbeeren, Brombeeren und insbesondere Johannisbeeren in allen Farben. Die roten schmecken mir dieses Jahr am besten. Sei es als Gelee, Sirup und natürlich auch in dieser leckeren Johannisbeertarte mit Creme Fraiche, bei der sich die Süße vom Guss mit der feinen Säure der Beeren ideal ergänzen.

Inspiriert hat mich für mein Rezept übrigens der Felsenbirnen Beeren Kuchen mit Schmand von Ina Isst, aber Felsenbirnen Beeren sind doch gar nicht so leicht zu bekommen. Deswegen hab ich das Rezept leicht abgewandelt zu einer Johannisbeertarte. Denn, wie schon oben erwähnt, von denen hatte ich noch reichlich.

Johannisbeertarte mit Creme Fraiche

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Ingredients

  • Für den Teig:
  • 300g Mehl
  • 140g kalte Butter
  • 50g Zucker
  • 1 Ei
  • 1 Prise Salz
  • Für den Guss:
  • 200g Creme Fraiche
  • 100g Quark
  • 3 Eier
  • 60g brauner Zucker
  • Mark einer Vanilleschote
  • 400g Johannisbeeren

Instructions

1

Die Zutaten für den Teig in eine Schüssel geben und zu einem geschmeidigen Teig kneten. Den Teig dann dünn in eine mit Backpapier ausgelegte oder eingefettete Form drücken. Damit der Boden gleichmäßig wird, nehme ich einen kleinen Teigroller, den Rand forme ich dann mit den Händen. Die Form solange wir den Guss machen in den Kühlschrank stellen, damit der Teig nicht zu weich wird.

2

Den Ofen auf 200° Umluft (210°C Ober-/Unterhitze) vorheizen.

3

Alle Zutaten bis auf die Johannisbeeren in einer Schüssel zu einem glatten Guss verrühren. Johannisbeeren von den Stielen abzupfen, gut waschen und dann vorsichtig unter den Guss unterheben.

4

Guss auf dem kalten Tarteboden verteilen und im Backofen für 35-40 Minuten backen, bis die Tarte goldgelb ist.

Wie ich ja nicht müde werde zu erwähnen, bin ich nicht der größte Bäcker vor dem Herrn. Wer sich aber trotzdem ein paar meiner anderen Backrezepte anschauen möchte, hier gehts lang!

Und keine Bange, wenn ich backe hapert es am Ende nicht am Geschmack, sondern eher am Aussehen. Und da ich mir bewusst bin, dass ich in meinem Leben wohl kein begnadeter Zuckerbäcker oder meisterlicher Konditor mehr werde, sind meine Backrezepte dafür auch immer ziemlich einsteiger-freundlich. Kekse und Blechkuchen an die Macht! 🙂