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Pasta Peperonata

Pasta Peperonata

Der Sommer hat, zumindest in unserer Region, die letzten Tage ja eine ziemliche Pause eingelegt. Hier war es sogar teilweise so ungemütlich, dass ich ernsthaft schon daran gedacht hatte, mal wieder ein paar herbstliche Schmorgerichte auszupacken. Aber ab Morgen, Richtung Wochenende, soll es dann ja endlich wieder etwas besser werden. Was läge da also näher, als sich mit sommerlichen Pasta Peperonata auf das vor der Tür stehende bessere Wetter einzustimmen. 🙂

Pasta Peperonata ist mir da nach einem kurzen Blick auf meine “Muss ich irgendwann mal probieren” Liste direkt ins Auge gesprungen. Habt Ihr eigentlich auch so eine Liste? Bei mir sind da immer locker 8-10 Rezepte drauf. Sachen, die ich in Kochshows gesehen hab oder irgendwo beim rumdameln auf Instagram, Pinterest oder auch beim Durchblättern von Kochbüchern oder einem dieser Gratis-Rezeptheftchen, die es in den meisten Supermärkten hinter der Kasse gibt. Kennt Ihr sicher, die Teile. Ja, das wird echt gelesen. Zumindest von einer Person, nämlich mir! 🙂

Dieses Rezept ist, wenn ich mich richtig erinnere, aus einem der vielen Kochbücher von Jamie Oliver. Ich will mich da auch gar nicht mit fremden Federn schmücken. Ich schau Jamie im Fernsehen ganz gerne und hab auch ein oder zwei seiner Kochbücher. Pasta liebe ich auch. Was liegt also näher, als dieses Gericht einfach mal nachzukochen. Das Original-Rezept findet Ihr übrigens hier.

Habt Ihr jetzt Lust bekommen, auf noch ein paar weitere Pasta Rezepte? Echte Klassiker oder auch etwas ausgefallenere Kreationen? Dann probiert doch einfach mal die folgenden Rezepte aus:

Aber nun endlich zum Wichtigsten, dem Rezept: 🙂

Pasta Peperonata

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Ingredients

  • 3 Paprika
  • 1 mittelgroße rote Zwiebel
  • 2 EL Olivenöl
  • 250 g Pasta
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 EL Mascarpone
  • 2 EL Balsamico Essig
  • 5 Stängel glatte Petersilie
  • 50 g Parmesan
  • Pfeffer, Salz

Instructions

1

Den Paprika entkernen und würfeln, die Zwiebel schälen, halbieren und in dünne Streifen schneiden, den Knoblauch schälen und fein würfeln, die Petersilienblätter von den Stängeln abstreifen und grob hacken.

2

Die Paprikaschoten dann mit dem Olivenöl sowie Salz und Pfeffer in einer großen Pfanne mit Deckel etwa 15 Minuten bei mittlerer Hitze langsam weich dünsten.

3

Als nächstes die Zwiebeln zu den Paprika hinzufügen und weitere 15 Minuten schmoren lassen. Dann den Knoblauch und die Petersilienstängel hinzufügen, alles gut vermengen und noch einmal 5 Minuten dünsten.

4

Jetzt den Essig dazugießen und warten, bis er komplett verkocht ist. Nun noch den Parmesan hineinreiben und den Mascarpone, alles gut verrühren und auf niedriger Hitze weiterkochen, während wir als letztes nun noch die Nudeln kochen.

5

Nudeln nach Packungsanweisung in Salzwasser al Dente kochen und abseihen, dabei etwas von Nudelwasser auffangen. Ist die Peperonata nicht cremig genug, einige Esslöffel vom Nudelwasser hinzufügen und noch einmal kurz aufkochen.

6

Als letztes die Nudeln mit der Peperonata und der gehackten Petersilie in einer Schüssel vermischen, mit etwas geriebenem Parmesan bestreuen und servieren. Guten Appetit! 🙂

Pasta Peperonata
Suppen

Kartoffelgulasch

Ein wirklich gutes ungarisches Gulasch esse ich ja für mein Leben gerne. Schön würzig und das Fleisch über Stunden butterweich geschmort. Da läuft mir schon beim Gedanken sofort das Wasser im Munde zusammen. Deswegen wird diese Aussage jetzt vielleicht etwas überraschend kommen, aber Gulasch geht auch ganz ohne Fleisch! Kartoffelgulasch nämlich, einfach nur mit Kartoffeln, Paprika, Möhren und Tomaten. Und es ist am Ende genauso lecker!

Auch wenn es bei vielen auch heute immer noch die Assoziation zu Omas guter Küche und Arme-Leute Essen weckt, muss sich ein gutes Kartoffelgulasch wirklich nicht hinter seinen fleischlastigen Verwandten verstecken. Es ist genauso deftig und schön würzig, wärmt bei Schmuddelwetter wie grad heute herrlich von Innen heraus und hat durch den Zitronenabrieb eine leicht fruchtige Note.

Außerdem ist es auch deutlich fixer gemacht, als das traditionelle ungarische Gulasch. Ich würde es jetzt zwar immer noch nicht unter Schnelle Küche einsortieren, aber Stunden auf dem Herd braucht es dann auch nicht. Und zumindest für mich persönlich auch noch ein großer Vorteil, ich kann wenn Erntesaison ist alle Zutaten ganz frisch aus dem eigenen Garten holen.

Kartoffelgulasch

Wer auf sein Fleisch im Eintopf partout nicht verzichten kann, der gibt ein paar Minuten vor dem Servieren noch ein paar klein geschnittene Bockwürstchen oder auch Cabanossi hinzu und lässt alles noch einmal kurz aufkochen. Das Kartoffelgulasch schmeckt aber auch ohne Fleisch prima. Und wenn ich das als leidenschaftlicher Fleischesser sage, dann heißt das schon was! 🙂

Habt Ihr jetzt Lust auf noch ein paar weitere leckere, wärmende Eintöpfe oder Schmorgerichte? Dann schaut Euch doch einfach auch mal die folgenden Rezepte an:

Aber jetzt endlich das Wichtigste, nämlich das Rezept für mein Kartoffelgulasch:

Kartoffelgulasch

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Ingredients

  • 1 Kg Kartoffeln, festkochend
  • 3 mittelgroße Zwiebeln
  • 100 g Karotten
  • 2 Knoblauchzehen
  • 3 EL Olivenöl
  • 2 Paprika
  • 500 ml Gemüsebrühe
  • 1 Päckchen passierte Tomaten
  • Schale von 1/2 Zitrone
  • 1 EL Paprikapulver, edelsüß
  • 2 EL Tomatenmark
  • 1 TL Salz
  • 0,5 TL Pfeffer
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1 TL Brauner Zucker

Instructions

1

Kartoffel, Möhren, Zwiebeln und Knoblauch schälen. Kartoffeln und Paprika grob Würfeln, Möhren in Scheiben schneiden, Zwiebeln fein würfeln und Knoblauch fein hacken.

2

Öl in einem großen Topf erhitzen und die Zwiebeln und den Knoblauch anschwitzen.

3

Wenn die Zwiebeln glasig sind, die Kartoffeln, Möhren und den Paprika hinzugeben und alles 2-3 Minuten weiter anbraten.

4

Jetzt das Tomatenmark, die Gewürze (bis auf Pfeffer und Salz), den Zucker und den Abrieb der halben Zitrone zugeben und noch eine weitere Minute anbraten.

5

Mit der Gemüsebrühe und den passierten Tomaten ablöschen und ca. eine halbe Stunde leicht köcheln lassen, bis die Karottenscheiben gar sind.

6

Mit Pfeffer und Salz abschmecken und mit etwas Creme Fraiche servieren. Wer das kartoffelgulasch vegan halten möchte, lässt den natürlich weg oder nimmt ein veganes Ersatzprodukt.

Kartoffelgulasch