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Eintopf

Rind/ Suppen

Bauerntopf mit Hackfleisch und Paprika

Generell gibt es ja zwei Möglichkeiten, den Herbstanfang festzulegen. Einmal den meteorologischen Herbstanfang und dann den kalendarischen. Und dann gibt es noch meinen ganz persönlichen, nämlich den ersten Tag, wo ich wieder lange Hosen anziehe anstelle von Shorts und anfange, die Jacken zu entstauben. Egal wie man den Herbstanfang nun auch berechnen mag, haben wir ihn seit ein paar Tagen nun endlich erreicht. Und während die meisten Leute wohl doch eher ein klein wenig traurig sind, dass der Sommer schon wieder vorbei ist, freue ich mich immer auf den Herbst.

Ganz abgesehen davon, dass ich einfach nicht für heiße Temperaturen gemacht bin, mag ich einfach den Herbst als Jahreszeit generell. Die wieder kühleren Tage, das bunte Herbstlaub an den Bäumen und natürlich, dass man endlich wieder leckere und herrlich wärmende Eintöpfe kochen kann, ohne das einen die ganzen grillenden Leute mit den leichten Sommer-Salaten als Beilage scheel angucken. 🙂 Und als i-Tüpfelchen kommen fast alle Zutaten für meine Lieblingseintöpfe noch frisch aus unserem Garten. Also ich finde, der Herbst hat schon einfach was!

Bauerntopf mit Hackfleisch und Paprika – mattkocht.de

Bauerntopf ist vielleicht doch nicht so ganz Euer Ding? Kein Problem, da habe ich natürlich ein paar tolle Alternativen für Euch parat. Mögt Ihr Paprika nicht so gerne, dafür aber lieber Möhren, dann gefällt Euch ganz bestimmt das Beef Stew mit Möhren. Auch echt lecker ist dieser tolle Tomaten-Bohnen Eintopf. Oder wie wäre es mit dem beliebtesten Herbstrezept auf meinem Blog, Chicken Stew? Und im Herbst darf natürlich eine schmackhafte Kürbissuppe nicht fehlen.

Aber jetzt gibt es erst einmal das, wofür Ihr ja eigentlich wohl gekommen seid, nämlich das Rezept für meinen Bauerntopf mit Hackfleisch und Paprika:

Das Rezept

Bauerntopf mit Hackfleisch und Paprika

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Ingredients

  • 500 g Rinderhack
  • 2 Paprika
  • 750 g Kartoffeln
  • 1 mittelgroße Zwiebel
  • 2 EL Olivenöl
  • 100 ml Rotwein
  • 3 EL Tomatenmark
  • 2 Knoblauchzehen
  • 500 ml Rinderbrühe
  • 1 Zweig Thymian (ersatzweise 1/2 TL getr. Thymian)
  • 2 TL Paprika edelsüß
  • 1 TL Paprika scharf
  • Salz & Pfeffer
  • 1/4 Bund Petersilie

Instructions

1

Zuerst die Kartoffeln schälen, Paprika entkernen und ebenfalls würfeln. Zwiebeln und Knoblauchzehen schälen und fein hacken.

2

Das Olivenöl in einem Topf erhitzen und das Hackfleisch darin anbraten. Zwiebeln, Knoblauch hinzugeben und alles weiter anschwitzen, bis die Zwiebeln glasig sind. Dann das Tomatenmark hinzugeben, ein bis zwei Minuten mitrösten und alles mit dem Rotwein ablöschen.

3

Nun die Kartoffeln, die Paprikawürfel und die Rinderbrühe hinzugeben. Als letztes die Gewürze hinzufügen, alles gut umrühren und ca. eine halbe Stunde kochen, bis die Kartoffeln gar sind.

4

Wenn Ihr eher einen sehr sämigen Bauerntopf möchtet, etwas von der Flüssigkeit abschöpfen, mit 1-2 EL Speisestärke mischen und zurück zum Bauerntopf geben. Alles noch einmal aufkochen und vor dem Servieren mit der gehackten Petersilie und wer möchte, noch mit einem Klecks Crème fraîche darauf, servieren.

Bauerntopf mit Hackfleisch und Paprika – mattkocht.de
Suppen

Tomaten-Bohnen-Eintopf

Irgendwie ist dieses Jahr alles ein bisschen später dran in unserem Garten, zumindest wenn ich mir die Bilder anschaue, die mir Google von den letzten Jahren in die Timeline gespült hat. Aber jetzt haben wir dann doch bei den meisten Sachen noch eine reichliche Ernte und so ziemlich alles, was in diesem Eintopf drin ist, stammt aus dem eigenen Garten: Tomaten, verschiedene Sorten Bohnen, Kartoffeln, Zwiebeln, Knoblauch und natürlich alle Kräuter.

Mit unseren 400m², das ist was ein typischer deutscher Kleingartens halt so an Größe hat, sind wir natürlich weit davon entfernt, einen auf Selbstversorger machen zu können. Aber wenn man dann sagen kann, das alles, was man auf dem Teller hat, aus dem eigenen Garten stammt, dann weiß man endlich wieder, wofür man die ganze Plackerei das Jahr über so macht. 🙂

Tomaten-Bohnen-Eintopf - mattkocht.de
Tomaten-Bohnen-Eintopf – mattkocht.de

Und ja, bei den momentanen heißen Temperaturen kommt einem Eintopf vielleicht nicht als erstes Gericht in den Kopf, aber ich finde ein guter Eintopf geht immer und selbst wenn nicht … der nächste kühle Abend kommt bestimmt!

Das Rezept

Tomaten-Bohnen-Eintopf

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Ingredients

  • 1 mittelgroße Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 500 g Tomaten (alternativ 1 Dose geschälte Tomaten)
  • 3 große Kartoffeln
  • 200 g grüne Bohnen
  • 1 kleine Dose Weiße Bohnen
  • 1/2 Bund Petersilie
  • 2 Schinkenknacker
  • 4 EL Olivenöl
  • 2 EL Tomatenmark
  • 500 ml Gemüsebrühe
  • 1 Zweig Rosmarin
  • 1 Zweig Bohnenkraut
  • Salz, Pfeffer

Instructions

1

Zwiebeln und Knoblauch abziehen und fein hacken, Tomaten in grobe Stücke schneiden, Kartoffeln schälen und würfeln, die Enden der grünen Bohnen abschneiden und in 5cm lange Stücke schneiden. Weiße Bohnen in einem Sieb abgießen,

2

Olivenöl in einem großen Topf erhitzen, Zwiebeln darin glasig anschwitzen, Knoblauch und Tomatenmark hinzugeben und 1-2 Minuten weiter anrösten.

3

Tomaten, Kartoffeln, beide Sorten Bohnen und die Gemüsebrühe zugeben. Einmal aufkochen, Rosmarin- und Bohnenkrautzweig hinzugeben und alles ca. 20-25 Minuten leicht köcheln lassen.

4

Während der Eintopf kocht, Schinkenknacker in Scheiben schneiden und in einer Pfanne ohne Öl kross anbraten.

5

Zum Schluss Eintopf mit Pfeffer und Salz abschmecken, Schinkenknacker-Scheiben mitsamt dem ausgetretenen Fett zum Eintopf hinzugeben, alles einmal umrühren und mit gehackter Petersilie garnieren. Fertig!

Tomaten-Bohnen-Eintopf - mattkocht.de
Tomaten-Bohnen-Eintopf – mattkocht.de
Rind

Beef Stew mit Möhren

So ein richtig deftiges Stew ist ja eigentlich nicht das klassische Sommergericht, aber nachdem ich vor ein paar Tagen morgens bei ungefähr 12° und Nieselregen im Garten gesessen bin und mich schon allein der Gedanke an ein leckeres Beef Stew innerlich aufgewärmt hat, da hatte ich auf einmal einen dieser Warum eigentlich nicht? Momente.

Also schnell aufs Rad und eingekauft und das Ergebnis war so lecker, dass ich mich schon fast genötigt gefühlt habe, Euch durch dieses Rezept quasi an diesem Moment teilhaben zu lassen. Also schnell alle Pläne umgeworfen, die nächsten sommerlichen Rezepte, unter Anderem ein neues mit Mangold oder auch oberleckeres Schweinefilet mit einer ganz fix gemachten Currysauce, kommen dann demnächst.

Beef Stew mit Möhren - mattkocht.de

Wie immer dauert es dann doch ein paar Tage, bis das Rezept dann geschrieben ist, ein paar brauchbare Bilder gemacht und bearbeitet und was sonst alles dazu gehört, ein neues Rezept zu veröffentlichen und so sitze ich jetzt hier bei immer noch deutlich über 30° abends um 10 und erzähle Euch hier was von wohlig wärmenden Gerichten. So kanns manchmal gehen, aber die nächsten kühlen Tage kommen ganz bestimmt! 🙂

Das Rezept

Beef Stew mit Möhren

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Ingredients

  • 1 kg Rindergulasch
  • 4 EL Olivenöl
  • 1 große Metzgerzwiebel
  • 4 Zehen Knoblauch
  • je 1 TL Salz u. Pfeffer
  • 3 große Karotten
  • 2 Stangen Staudensellerie
  • 400 g Kartoffeln (Drillinge/Babykartoffeln)
  • 500 ml Rotwein
  • 750 ml Rinderbrühe
  • 3 EL Mehl
  • 2 EL Worcestershire Sauce
  • 4 EL Tomatenmark
  • 2 Lorbeerblätter
  • 2 Zweige Thymian

Instructions

1

Zwiebeln und Staudensellerie würfeln, Knoblauch fein hacken, Karotten schälen und in Scheiben schneiden, Kartoffeln ebenfalls schälen und vierteln.

2

2 EL Öl in einem großen Bräter oder Topf erhitzen und das Fleisch darin portionsweise scharf anbraten. Das Fleisch jeweils herausnehmen und kurz in einer Schüssel "parken".

3

Die restlichen 2 EL Öl in den Topf geben und die gehackten Zwiebeln darin bei mittlerer Hitze glasig anschwitzen. Selleriewürfel, Karottenscheiben und Knoblauch hinzugeben und eine weitere Minute anschwitzen.

4

Fleisch zurück in den Topf geben, alles mit dem Mehl bestäuben. Mit Rotwein und Brühe ablöschen, Tomatenmark und Worcestershire Sauce hinzugeben und alles gut umrühren, damit keine Klümpchen entstehen.

5

Dann noch das Lorbeerblatt, den Thymian und die Kartoffeln hinzufügen und alles einmal aufkochen. Sollte die Flüssigkeit nicht ausreichen, um alles zu bedecken, noch ein wenig mehr Brühe hinzufügen.

6

Hitze reduzieren, bis das Stew nur noch ganz leicht köchelt und so lange kochen, bis das Fleisch schön zart ist.

7

Zum Schluss mit Salz und Pfeffer abschmecken, Lorbeerblatt und Thymianzweige herausnehmen und servieren. Guten Hunger! 🙂

Beef Stew mit Möhren - mattkocht.de
Asiatisch

Thailändisches Kürbis-Huhn Curry

Zugegeben, meine Rezepte sind in letzter Zeit “ein klein wenig” Kürbis-lastig. Das liegt natürlich vor allem an der Jahreszeit und der Tatsache, dass wir dieses Jahr eine wirklich tolle Kürbis Ernte hatten. Außerdem ist Kürbis so unglaublich vielseitig und kann viel mehr, als nur in Suppen, Currys oder auf Gemüseplatten zum Einsatz zu kommen.

Nachdem ich für meine letzten Kürbisrezepte oft den Backofen bemüht habe, egal ob herzhaft mit meinen Kürbis-Blätterteigschnecken oder süß, wie mit den auch toll zu Halloween passenden veganen Kürbis-Donuts, entern wir für dieses Rezept endlich einmal wieder den Herd und fahren mit ihm und ein paar Zutaten nach Thailand!

Thailändisch koche ich ja generell nicht ganz so häufig, weil die thailändische Küche ja doch meist ziemlich scharf ist, zumindest für uns Deutsche, und Thai Gerichte von ihrer Schärfe leben. Und da ich aber ein Schärfe-Weichei bin, sind meine Gerichte meist am unteren Ende der Schärfe-Skala angesiedelt. Wenn Ihr es eher authentisch scharf mögt, dann erhöht einfach die Menge der Curry Paste nach Geschmack oder gebt noch eine kleingehackte Chili dazu.

Bevor wir zum Rezept kommen, noch ein paar Anmerkungen zu ein paar der benötigten Zutaten. Auch wenn das Angebot an exotischen Gewürzen und Kräutern in normalen Supermärkten in den letzten Jahren deutlich zugenommen hat, zumindest dort wo ich regelmäßig einkaufe, wird man Dinge wie frische Kaffir-Limettenblätter wohl nur in gut sortierten Asia-Läden finden. Getrocknet habe ich sie auch schon in unserem größeren Rewe gesehen. Findet man sie gar nicht, ist etwas Limettensaft eine akzeptable Alternative.

Unter dem Begriff Thai Basilikum werden bei uns drei verschiedene Basilikumsorten verkauft, nämlich Horapa, Maenglak und Kaprao, die, um die Verwirrung perfekt zu machen, auch noch total unterschiedlich schmecken. Maenglak schmeckt und riecht z.B. deutlich nach Zitrone, während der für unser Curry benötigte Horapa Basilikum eher in Richtung Anis und Lakritz geht. Das einzig gute ist, dass man sie aufgrund ihres Aussehens ziemlich gut unterscheiden kann. Wenn Ihr nach Thai Basilikum shoppen geht, dann achtet auf rot bis dunkelviolette Stängel mit dunkelgrünen Blättern und ihr habt den richtigen!

Natürlich kann man auch eine andere Sorte nehmen, der Geschmack des fertigen Currys ist dann aber ein etwas anderer. Ich habe die richtige Sorte glücklicherweise im Garten, aber wenn ich im Laden keinen Horapa finden würde, würde ich den Basilikum wohl lieber ganz weglassen. Beim Gemüse kann man sich dann aber richtig austoben. Gut, ganz ohne Kürbis wäre bei einem Kürbis Curry wohl eher etwas komisch, der ist also gesetzt. Aber ansonsten könnt Ihr da nach eigenen Vorlieben variieren. Ich hatte im Garten gerade noch etwas Brokkoli stehen, aber habe das Curry auch schon mit grünen Bohnen gemacht oder auch Erbsenschoten oder Paprika. Passt alles prima! Oder ihr mögt Euer Curry eher vegatarisch? Dann lasst das Huhn einfach weg. Schmeckt auch ohne toll!

Das Rezept

Thailändisches Kürbis-Huhn Curry

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Ingredients

  • 250 g Hühnerbrust
  • 250 g Hokkaido Kürbis
  • 100 g Brokkoli
  • 1 Stange Lauch
  • 1,5 EL rote Currypaste
  • 2 EL Fischsauce
  • 4 Kaffir Limettenblätter (alternativ Saft von 1 Limette)
  • 1 EL brauner Zucker
  • 400 ml Kokosmilch
  • 10-12 Blätter Thai Basilikum (Horapa)

Instructions

1

Hokkaido Kürbis waschen, halbieren und entkernen. Dann in 2-3cm cm große Würfel schneiden. Hühnerfleisch ebenfalls in genauso große Stücke schneiden. Lauch putzen und in feine Ringe schneiden. Vom Brokkoli kleine Röschen abtrennen und zu dicke Stiele abschneiden.

2

Öl im Wok auf mittlere Hitze erhitzen, das Hühnerfleisch darin rundherum anbraten, aber nicht zu stark bräunen, und dann herausnehmen.

3

Nun die Lauchringe im verbliebenen Öl anschwitzen und dann die Kürbiswürfel hinzufügen und weitere 2-3 Minuten anbraten.

4

Als nächstes die Curry Paste, Kaffir Limettenblätter, Fischsauce, Zucker und Kokosnussmilch zugeben und alles gut verrühren. Zum Schluss kommen dann noch die Brokkoli Röschen hinzu.

5

Alles bei mittlerer Hitze zugedeckt ca. 10 Minuten köcheln lassen, bis der Kürbis weich ist, aber noch nicht zu breiig. Ist die Soße zu dick, etwas Hühnerbrühe angießen und noch einmal aufkochen.

6

Direkt vor dem Servieren noch das grob gehackte Thai Basilikum unterrühren und das Curry dann mit Reis servieren.

Suppen

Kartoffelgulasch

Ein wirklich gutes ungarisches Gulasch esse ich ja für mein Leben gerne. Schön würzig und das Fleisch über Stunden butterweich geschmort. Da läuft mir schon beim Gedanken sofort das Wasser im Munde zusammen. Deswegen wird diese Aussage jetzt vielleicht etwas überraschend kommen, aber Gulasch geht auch ganz ohne Fleisch! Kartoffelgulasch nämlich, einfach nur mit Kartoffeln, Paprika, Möhren und Tomaten. Und es ist am Ende genauso lecker!

Auch wenn es bei vielen auch heute immer noch die Assoziation zu Omas guter Küche und Arme-Leute Essen weckt, muss sich ein gutes Kartoffelgulasch wirklich nicht hinter seinen fleischlastigen Verwandten verstecken. Es ist genauso deftig und schön würzig, wärmt bei Schmuddelwetter wie grad heute herrlich von Innen heraus und hat durch den Zitronenabrieb eine leicht fruchtige Note.

Außerdem ist es auch deutlich fixer gemacht, als das traditionelle ungarische Gulasch. Ich würde es jetzt zwar immer noch nicht unter Schnelle Küche einsortieren, aber Stunden auf dem Herd braucht es dann auch nicht. Und zumindest für mich persönlich auch noch ein großer Vorteil, ich kann wenn Erntesaison ist alle Zutaten ganz frisch aus dem eigenen Garten holen.

Kartoffelgulasch

Wer auf sein Fleisch im Eintopf partout nicht verzichten kann, der gibt ein paar Minuten vor dem Servieren noch ein paar klein geschnittene Bockwürstchen oder auch Cabanossi hinzu und lässt alles noch einmal kurz aufkochen. Das Kartoffelgulasch schmeckt aber auch ohne Fleisch prima. Und wenn ich das als leidenschaftlicher Fleischesser sage, dann heißt das schon was! 🙂

Habt Ihr jetzt Lust auf noch ein paar weitere leckere, wärmende Eintöpfe oder Schmorgerichte? Dann schaut Euch doch einfach auch mal die folgenden Rezepte an:

Aber jetzt endlich das Wichtigste, nämlich das Rezept für mein Kartoffelgulasch:

Kartoffelgulasch

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Ingredients

  • 1 Kg Kartoffeln, festkochend
  • 3 mittelgroße Zwiebeln
  • 100 g Karotten
  • 2 Knoblauchzehen
  • 3 EL Olivenöl
  • 2 Paprika
  • 500 ml Gemüsebrühe
  • 1 Päckchen passierte Tomaten
  • Schale von 1/2 Zitrone
  • 1 EL Paprikapulver, edelsüß
  • 2 EL Tomatenmark
  • 1 TL Salz
  • 0,5 TL Pfeffer
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1 TL Brauner Zucker

Instructions

1

Kartoffel, Möhren, Zwiebeln und Knoblauch schälen. Kartoffeln und Paprika grob Würfeln, Möhren in Scheiben schneiden, Zwiebeln fein würfeln und Knoblauch fein hacken.

2

Öl in einem großen Topf erhitzen und die Zwiebeln und den Knoblauch anschwitzen.

3

Wenn die Zwiebeln glasig sind, die Kartoffeln, Möhren und den Paprika hinzugeben und alles 2-3 Minuten weiter anbraten.

4

Jetzt das Tomatenmark, die Gewürze (bis auf Pfeffer und Salz), den Zucker und den Abrieb der halben Zitrone zugeben und noch eine weitere Minute anbraten.

5

Mit der Gemüsebrühe und den passierten Tomaten ablöschen und ca. eine halbe Stunde leicht köcheln lassen, bis die Karottenscheiben gar sind.

6

Mit Pfeffer und Salz abschmecken und mit etwas Creme Fraiche servieren. Wer das kartoffelgulasch vegan halten möchte, lässt den natürlich weg oder nimmt ein veganes Ersatzprodukt.

Kartoffelgulasch
Rind

Stifado – Griechischer Schmortopf

Stifado - Griechischer Schmortopf

Griechische Küche ist viel mehr als nur Gyros, Tzatziki oder Moussaka und eines dieser heimlichen griechischen Nationalgerichte ist eben Stifado. Ein herzhafter Schmortopf, der traditionell mit Rind oder Lamm, Tomaten und viel Zwiebeln zubereitet wird und durch die eingesetzten Gewürze wie Nelken, Lorbeer, Kreuzkümmel und Zimt herrlich aromatisch schmeckt.

Stifado - Griechischer Schmortopf

Der Name “Stifado”, auf griechisch στιφάδο, stammt vom italienischen Wort “stufato” ab, was übersetzt soviel wie Eintopf oder Schmortopf bedeutet. Venezianische Händler führten das Gericht im 13. Jahrhundert in der Region ein, damals aber noch ohne die heute im Gericht normalerweise immer enthaltenen Tomaten. Denn diese waren zu der Zeit in Europa noch nicht bekannt und wurden erst Jahrhunderte später aus der Neuen Welt eingeführt.

Ein klassisches Stifado besteht aus der gleichen Menge Fleisch und Zwiebeln. Wie bereits gesagt, wird als Fleischsorte normalerweise Rind bzw. Kalb oder Lamm genommen, aber auch Schwein, Kaninchen oder sogar Fisch sind heutzutage gängig. Am besten nimmt man dazu dann Perlziebeln oder auch Schalotten. In Griechenland wird zum Schmoren gerne ein roter Süßwein namens Mavrodaphni genommen. Der ist bei uns nicht ganz so leicht aufzutreiben, ein anderer, möglichst lieblicher Rotwein tut es aber auch und dem Geschmack keinen Abbruch.

Finde zumindest ich, bekanntermaßen ein Nicht-Grieche und deswegen vielleicht nicht die hundertprozentige Autorität, was diese Frage angeht. Griechen mögen mich bitte in den Kommentaren berichtigen! Hoffentlich ist das nicht so schlimm, wie Sahne oder Kochschinken in einer Carbonara zu verwenden. 🙂

Lust auf mehr aus der Abteilung Eintopf und Geschmortes, aber Griechenland ist nicht so Euer Ding? Dann probiert doch einfach mal eines der folgenden Rezepte aus.

Wie Ihr seht ist aus aller Herren Länder was dabei. Oder doch lieber eine Reise nach Griechenland mit einem leckeren Stifado? Dann kommt jetzt endlich das, auf was Ihr sicher schon gewartet habt, nämlich das Rezept! 🙂

Stifado - Griechischer Schmortopf

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Ingredients

  • 750 g Rindfleisch, grob gewürfelt (Schulter oder Nacken)
  • 2 Knoblauchzehen
  • 6 EL Olivenöl
  • 1 große Dose Tomaten in eigenem Saft (850 ml)
  • 4 EL Rotwein-Essig
  • 150 ml lieblicher Rotwein
  • 1 Zimtstange, 2 Lorbeerblätter , 3 Nelken
  • 1/2 TL Kreuzkümmel
  • 750 g Schalotten
  • 1 Bund glatte Petersilie
  • Salz, Pfeffer

Geflügel

Chicken Stew – Hähnchen Schmortopf

Chicken Stew

Chicken Stew ist Comfort Food vom Feinsten. Saftiges Hühnerfleisch, dazu dann noch ordentlich Gemüse und Kartoffeln in einer schmackhaften Soße. Davon kann ich gar nicht genug bekommen!

Und was mir, neben dem Geschmack natürlich, dieses Chicken Stew so sympathisch macht, ist das es ohne überkandidelte Zutaten auskommt und man auch kein Meisterkoch sein muss, um am Ende ein äußerst schmackhaftes Gericht auf dem Teller zu haben. Das einzige, was ein Stew wie dieses wirklich braucht, ist Zeit. Es ist nun einmal ein typisches Schmorgericht und damit nichts, was man erst kocht, wenn einen der Hunger schon überkommt. Wahres Anti-Fastfood also!

Chicken Stew – mattkocht.de

Dafür verliert das Chicken Stew beim Aufwärmen aber auch nichts, ganz im Gegenteil. Eine große Portion davon machen und gleich zwei bis drei Tage davon zu essen ist deswegen das, was ich normalerweise mache. Dann lohnt sich die Schmorzeit von nicht ganz zwei Stunden auch. 

Und wer sich jetzt fragt, warum ich jetzt ein klassisches Schmorgericht nach dem Anbraten im Backofen fertig gare … auf die Idee hat mich ein Rezept von Nagi von Recipetineats gebracht. Wir haben, was das angeht, die gleichen Vorlieben und mögen beide die wabblige Haut beim Huhn nicht, die man beim Schmoren im Topf auf dem Herd bekommt. Deswegen rein in den Backofen, das Huhn oben rausgucken lassen und am Ende Deckel ab und am Ende hat man dann schön knusprige Haut, fast wie bei einem Backhähnchen, obwohl es ein Stew ist. Wem das egal ist, der kann natürlich einfach alles auf dem Herd machen. Funktioniert auch prima!

Chicken Stew – mattkocht.de

Das Rezept

Chicken Stew - Hähnchen Schmortopf

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Serves: 4-5 Cooking Time: 2h

Ingredients

  • 1 EL Olivenöl
  • 1.5 kg Hühnerschenkel
  • Salz
  • Pfeffer
  • 2 mittelgroße Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 4 große Karotten
  • 4 Stängel Staudensellerie
  • 2 EL Mehl
  • 200 ml Weißwein
  • 750 ml Hühnerbrühe
  • 1 EL Tomatenmark
  • 3 Stiele Thymian (alternativ 1 TL getrockneten Thymian)
  • 2 TL Worcestershire Sauce
  • 2 Lorbeerblätter
  • 600g kleine Kartoffeln

Instructions

1

Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

2

Gemüse schälen, die Zwiebeln vierteln, Staudensellerie und Karotten in 2-3cm große Stücke schneiden.

3

Hühnerteile mit Salz und Pfeffer würzen. Bei großen Schenkeln mit viel Rückenstück oder wenn man ein ganzes Hähnchen verwendet, dieses am Besten zerteilen, damit man es leichter handhaben kann.

4

Öl in einem großen Topf oder Bräter erhitzen und die Hühnerteile darin von allen Seiten anbraten. Dann herausnehmen und beiseite stellen.

5

Im Bratfett die Zwiebeln und den Knoblauch anschwitzen, bis die Zwiebeln glasig sind.

6

Die Karotten und den Staudensellerie hinzugeben und alles weiter 2-3 Minuten anbraten.

7

Den Wein hinzugeben und unter ständigem rühren weiterkochen, bis fast keine Flüssigkeit mehr vorhanden ist und dann das Mehl einrühren.

8

Tomatenmark, Worcestersauce, Brühe, sowie den Thymian und Lorbeerblätter hinzugeben und alles gut einrühren, damit sich das Tomatenmark auslöst.

9

Jetzt die Hühnerteile zurück in den Bräter geben. Sie sollten dabei so viel wie möglich aus der Soße herausschauen, das sorgt für eine schöne krosse Haut.

10

Mit Deckel im Backofen für 45 Minuten bei 180° garen.

11

Ist diese Zeit um, den Deckel abnehmen, die geschälten und halbierten (sehr große Kartoffeln vierteln) Kartoffeln hinzufügen und weitere 40 Minuten im Ofen backen.

12

Nach dieser Zeit sollten die Kartoffeln gar und das Huhn eine schöne krosse Haut haben. Ist die Soße noch zu flüssig, kann man sie noch mit etwas Speisestärke oder Mehl in kaltem Wasser angerührt binden.

Notes

Wer lieber ohne Alkohol kocht, nimmt statt dem Weißwein einfach mehr Hühnerbrühe.

Und wenn Euch das Rezept jetzt Lust auf mehr Schmorgerichte und Eintöpfe gemacht hat, dann habe ich da natürlich auch noch ein paar andere Rezepte auf Lager!

Wie wäre es zum Beispiel mit einem echten Klassiker der französischen Küche und einem der ersten Rezepte auf meinem Blog, Boeuf Bourguinon? Oder wie wäre es mit einem kleinen Ausflug nach Griechenland mit einem leckeren Stifado? Der Ägyptische Bohneneintopf kommt bei uns auch regelmäßig auf den Tisch oder, zur Abwechslung mal ganz ohne Fleisch, Kartoffelgulasch, oder, oder, oder

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Vegan

Linsen-Süßkartoffel Curry

Beim Einkaufen letztens im Supermarkt um die Ecke ist mir aufgefallen, dass sie anstelle von den kleinen Plastikbeutelchen für Obst und Gemüse dort neuerdings kleine Packpapiertütchen haben. Was ich aber noch interessanter fand war, dass sie bei den Süßkartoffeln den PLU-Code, also die Nummer, die der Kassierer an der Kasse bei Obst und Gemüse eingeben muss, damit die Kasse weiß, was man grad kauft, direkt auf die Kartoffeln aufgedruckt haben.

Zugegeben, das Thema Umweltschutz steht bei mir in der alltäglichen Denke nicht besonders weit oben auf der Agenda, aber solch kleine Sachen find ich dann schon ganz gut und unterstütze es auch. Die Papiertüten erinnern mich außerdem irgendwie an meine Kindheit. Ja, ich bin alt genug, um noch den kleinen Tante-Emma Laden um die Ecke zu kennen, bei dem es das Obst in diesen Papier-Spitztüten aus braunem Packpapier gab … und drei Kirschlollies für 5 Pfennig und … aber ich schweife schon wieder ab. 🙂

Die bedruckte Süßkartoffel hat mich dran aber wieder dran erinnert, dass ich schon eine ganze Weile ein Süßkartoffel-Curry mit Linsen auf dem Plan stehen hatte, dass ich unbedingt einmal kochen wollte. Also das Ganze als Wink des Schicksals aufgefasst, schnell alles gekauft, was ich der Erinnerung nach dafür gebraucht habe – und auch in der Tat nichts Wichtiges vergessen 🙂 – und zuhause gleich losgelegt.

Auch wenn es die nächsten Tage anscheinend ja wieder wärmer werden soll, ist es ja draußen grad immer noch ziemlich ungemütlich, ideales Eintopf-Wetter also. Außerdem kann ich in diesem Rezept das so ziemlich letzte verarbeiten, was unser Garten noch aus der letzten Saison zu bieten hat, nämlich einen kleinen Rest Spinat. Süßkartoffeln hatten wir zwar auch welche angebaut, bzw. eher versucht anzubauen, denn das war kein besonderer Erfolg. Mal schauen, dieses Mal haben wir den eigenen Garten ja das erste Mal eine ganze Saison, vielleicht klappt es da besser.

Der Eintopf ist auf jeden Fall echt lecker, dafür könnt ich schon ein paar eigene Süßkartoffeln mehr brauchen … naja, wie sagt der Kaiser immer so schön? “Schau’n mer mal, dann sehn mer scho!”

Linsen-Süßkartoffel Curry

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Serves: 4 Cooking Time: 1h

Ingredients

  • 1 Süßkartoffel
  • 2 Möhren
  • 1 mittelgroße Zwiebel
  • 1 Stück Ingwer, daumengroß
  • 250g Linsen
  • 1 Dose gehackte Tomaten
  • 1 Dose Kokosmilch
  • 0,5l Gemüsebrühe
  • 200g frischer Blattspinat
  • einige Stengel Koriander
  • Saft von 1 Limette
  • 1EL Öl
  • 2TL rote Currypaste
  • Salz, Pfeffer

Instructions

1

Zwiebel und Knoblauch fein hacken, Süßkartoffel schälen und würfeln, Möhren schälen und in Scheiben schneiden, Ingwer schälen und raspeln.

2

Öl in einem großen Topf erhitzen und die Zwiebeln, den Knoblauch und den Ingwer darin anschwitzen.

3

Karotten hinzugeben und 1-2 Minuten anbraten. Jetzt die Currypaste und die Linsen hinzugeben und eine weitere Minute anrösten.

4

Nun die Tomaten, die Kokosmilch und die Gemüsebrühe hinzugeben. Alles einmal aufkochen und bei niedriger Hitze 10 Minuten leicht köcheln lassen.

5

Dann die gewürfelte Süßkarotte hinzugeben und weitere 20 Minuten köcheln lassen. Ab und zu umrühren.

6

Zum Schluss den grob gehackten Spinat zufügen, mit Salz, Pfeffer und dem Limettensaft abschmecken. Weitere 5 Minuten köcheln lassen.

7

Vor dem Servieren noch mit gehackten Koriander bestreuen. Guten Appetit!

Rind/ Suppen

Ägyptischer Grüne-Bohnen-Eintopf

Kartoffelbauer werde ich in meinem Leben wohl eher nicht, die Ausbeute an Frühkartoffeln war dieses Jahr, genauso wie letztes, eher dürftig. Trotzdem blieben am Ende zwei Körbe voll übrig; genug also für das eine oder andere leckere Gericht.

Was wir aber im Überfluss haben, das sind Bohnen und Tomaten. Mein Schatzi ist so ein klein wenig tomatenverrückt und wir haben dutzende verschiedene Sorten angebaut, von denen jetzt langsam die ersten Sorten reif sind. Tomaten haben wir deswegen jetzt schon kistenweise … und Bohnen. Es reicht vielleicht knapp nicht, um eine Hungersnot in einem kleinen Land zu besiegen, aber fast! 🙂

Also einfach mal geschaut, was man alles leckeres mit Bohnen anstellen kann, denn immer nur Bohnensalat und Bohnen mit Speck ist zwar auch lecker und esse ich auch sehr gern, aber es darf auch gerne Mal ein bisschen Abwechslung sein. “Wie wärs denn Mal mit Bohneneintopf. Schon lange keinen mehr gemacht. Hmm, vielleicht nicht gerade die richtige Jahreszeit für deftige Eintöpfe” … aber dann bin ich beim Surfen auf einen Bohneneintopf Rezept von Dr Ola’s Kitchen gestoßen. Ola ist eine Ärztin aus Ägypten, die mittlerweile in Frankfurt lebt und nebenbei ein Foodblog unterhält, und das habe ich dann flugs mal ausprobiert. In Ägypten ist es ja auch meistens eher warm, wenn dieser Eintopf also da durchgeht, dann geht das wohl auch bei uns klar. 😛

Geschmacklich für gut befunden, leicht abgewandelt und noch ein paar Kartoffeln hinzugefügt, nicht umsonst nennt man Deutsche in manchen Ländern abfällig ‘Kartoffel’, da kann ich dem Klischee auch mal entsprechen, findet sich das Rezept jetzt also auch auf meinem Blog. Ich hoffe, es schmeckt Euch genau so gut, wie mir!

Der einzige Nachteil ist, wenn man überhaupt davon sprechen mag, ist das Eintopf nicht wirklich ein Essen für Ungeduldige ist, denn bis die Beinscheibe wirklich zart genug ist und es einem vorkommt, als kaut man auf nem Autoreifen, geht nun Mal einige Zeit ins Land. Es spricht natürlich nichts dagegen, das Fleisch schon am Tag zuvor zu kochen, eine andere Fleischsorte zu nehmen oder es auch ganz wegzulassen, denn auch ohne Fleisch macht der Eintopf eine gute und schmackhafte Figur. Vor allem, wenn man die nur wenigen und einfachen Zutaten bedenkt.

P.S. Das Rezept sieht eigentlich keine Tomaten vor, sondern nur Tomatenmark, eignet sich aber durchaus auch ideal, um alles an überreifen Tomaten loszuwerden, die man noch so rumfliegen hat. 🙂 Einfach klein schnippeln was man hat und nach dem Anschwitzen der gehackten Zwiebeln mit in die Pfanne geben und dann im Rezept weitermachen wie beschrieben.

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