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Geflügel

Geflügel/ Pasta

Chicken Alfredo

Italiener sind im Allgemeinen was ihre Rezepte angeht etwas ich sag jetzt mal speziell. Wer das nicht glaubt, dem empfehle ich als Test, aber nur auf eigene Gefahr :), einfach Mal Spaghetti mit einer Käse-Sahne Soße und am besten noch etwas Kochschinken zu kochen und das dann mit dem Hashtag #carbonara online zu stellen. Vorher aber bitte den Schützengraben ausheben nicht vergessen, in dem man sich vor dem Mob wütender Italiener verschanzen kann, die einem für die Bastardisierung eines Klassikers am liebsten an den Hals springen würden. 🙂

Ich bin ja eigentlich auch ein Freund der Klassiker, die man eigentlich nicht verändern sollte, aber was wäre eine gute Regel, wenn man sie nicht auch einmal brechen würde. Also, betrachtet Euch jetzt ausdrücklich vorgewarnt, denn dies ist nicht das Rezept für klassische Fettucine Alfredo oder al burro, in seiner modernen Form um 1900 herum von einem italienischen Koch namens Alfredo di Lelio kreiert, sondern sozusagen eine gepimpte, amerikanisierte Version.

Butter und Parmesan sind natürlich immer noch enthalten, das Huhn natürlich auch, aber dazu kommt noch eine gehörige Menge Sahne. Abgerundet wird das Ganze dann noch mit getrockneten Tomaten und frischem Blattspinat und garniert mit noch etwas mehr Parmesan, weil viel hilft viel, und ein paar Baconstreifen oder Schinkenwürfeln. Angeblich wurden Fettucine Alfredo von Di Lelio als Versuch erfunden, seiner Frau nach einer schweren Geburt wieder schneller zu Kräften zu helfen. Das klappt mit meiner Chicken Alfredo Version erst Recht. Da reicht glaube ich schon anschauen und man legt zu. 😉 Wer möchte, kann natürlich versuchen an den Kalorien etwas zu sparen, z.B. in dem man einen Teil der Sahne durch Milch und/oder Saure Sahne ersetzt, aber ich bin da eher kein Fan von. Wenn schon, denn schon!

Chicken Alfredo

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Ingredients

  • 250 g Linguini (oder Fettucine)
  • 2 Hühnerbrüste
  • 2 EL Butter
  • 1 Knoblauchzehe
  • 125 ml Weißwein
  • 125 ml Hühnerbrühe
  • 300 ml Sahne
  • 75 g geriebener Parmesan
  • 100g Blattspinat
  • 1 Tüte (100 g) getrocknete Tomaten
  • Salz, Pfeffer
  • 50 g Baconwürfel

Instructions

1

Pasta in einem großen Topf mit gesalzenem Wasser nach Packungsanweisung kochen, bis sie noch etwas mehr Biss als al Dente haben.

2

Während die Pasta kocht, Hühnerbrüste in der Höhe halbieren (damit sie schneller durch sind) und von beiden Seiten mit Salz und Pfeffer würzen. Den Knoblauch schälen und fein Würfeln. Die Getrockneten Tomaten in Streifen schneiden.

3

In einer großen Pfanne die Baconwürfel auslassen, herausnehmen und zur Seite stellen. In der gleichen Pfanne 1 EL Butter zerlassen, die Hühnerbrüste von beiden Seiten goldbraun anbraten, herausnehmen und etwas ruhen lassen und dann mit zwei Gabeln in kleine Teile reißen.

4

Den Rest der Butter in die Pfanne geben und den Knoblauch leicht bräunen. Dann den Weißwein zugeben und mit ihm den Bodensatz in der Pfanne lösen und ihn dann etwas reduzieren lassen.

5

Sahne, Hühnerbrühe, Parmesan und getrocknete Tomaten zugeben, einmal aufkochen und dann bei mittlerer Hitze 4-5 Minuten köcheln lassen, bis die Soße anfängt einzudicken.

6

Jetzt die abgetropfte Pasta, das kleingerissene Huhn und den Spinat zufügen und alles miteinander vermengen. Ist die Soße zu sehr eingedickt, noch etwas Wasser vom Pastakochen oder Milch hinzufügen, das macht es dann wieder cremiger.

7

Vor dem Servieren noch mit etwas mehr geriebenem Parmesan und den Baconwürfeln garnieren. Guten Appetit!

Geflügel

Chicken Stew – Hühner Schmortopf

Heute morgen waren es beim Radfahren fast schon wieder einstellige Gradzahlen und ich war schon fast versucht, die langen Klamotten und Handschuhe auszupacken, da kann man ja wohl Mal ein leckeres und vor allen Dingen wärmendes Schmorgericht auspacken, ohne gleich ein schlechtes Gewissen haben zu müssen. Der Sommer kehrt ja anscheinend gegen Ende der Woche zurück und dann ist auch wieder die passende Zeit für schöne, leichte Sommergerichte. 🙂

Aber heute gibt es was deftiges, mit schön viel Soße und, trotz schmoren, Huhn mit lecker krosser Haut. Denn wenn ich eins nicht mag, dann ist es glitschige, wabbelige Haut bei Geflügel und das ist auch der Hauptgrund, warum ich das Chicken Stew im Backofen gare und nicht auf dem Herd (was natürlich auch geht).

Chicken Stew

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Serves: 4-5 Cooking Time: 2h

Ingredients

  • 1 EL Olivenöl
  • 1.5 kg Hühnerschenkel
  • Salz
  • Pfeffer
  • 2 mittelgroße Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 4 große Karotten
  • 4 Stängel Staudensellerie
  • 2 EL Mehl
  • 200 ml Weißwein
  • 750 ml Hühnerbrühe
  • 1 EL Tomatenmark
  • 3 Stiele Thymian (alternativ 1 TL getrockneten Thymian)
  • 2 TL Worcestershire Sauce
  • 2 Lorbeerblätter
  • 600g kleine Kartoffeln

Instructions

1

Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

2

Gemüse schälen, die Zwiebeln vierteln, Staudensellerie und Karotten in 2-3cm große Stücke schneiden.

3

Hühnerteile mit Salz und Pfeffer würzen. Bei großen Schenkeln mit viel Rückenstück oder wenn man ein ganzes Hähnchen verwendet, dieses am Besten zerteilen, damit man es leichter handhaben kann.

4

Öl in einem großen Topf oder Bräter erhitzen und die Hühnerteile darin von allen Seiten anbraten. Dann herausnehmen und beiseite stellen.

5

Im Bratfett die Zwiebeln und den Knoblauch anschwitzen, bis die Zwiebeln glasig sind.

6

Die Karotten und den Staudensellerie hinzugeben und alles weiter 2-3 Minuten anbraten.

7

Den Wein hinzugeben und unter ständigem rühren weiterkochen, bis fast keine Flüssigkeit mehr vorhanden ist und dann das Mehl einrühren.

8

Tomatenmark, Worcestersauce, Brühe, sowie den Thymian und Lorbeerblätter hinzugeben und alles gut einrühren, damit sich das Tomatenmark auslöst.

9

Jetzt die Hühnerteile zurück in den Bräter geben. Sie sollten dabei so viel wie möglich aus der Soße herausschauen, das sorgt für eine schöne krosse Haut.

10

Mit Deckel im Backofen für 45 Minuten bei 180° garen.

11

Ist diese Zeit um, den Deckel abnehmen, die geschälten und halbierten (sehr große Kartoffeln vierteln) Kartoffeln hinzufügen und weitere 40 Minuten im Ofen backen.

12

Nach dieser Zeit sollten die Kartoffeln gar und das Huhn eine schöne krosse Haut haben. Ist die Soße noch zu flüssig, kann man sie noch mit etwas Speisestärke oder Mehl in kaltem Wasser angerührt binden.

 

Geflügel

Chicken Tikka Masala

Gerade läuft im Fernsehen England gegen Panama bei der Fussball WM – “meine” Engländer schlagen sich heute gegen deutlich unterlegene und etwas unfair spielende Panamaer übrigens wirklich gut, aber das nur nebenbei – und passend dazu, wenn auch nicht wirklich geplant, koche ich gerade eines der beliebtesten englischen Gerichte, nämlich Chicken Tikka Masala.

Hä? Wat? Ja, genau. Englische Küche besteht eben nicht nur aus Fish and Chips, Pies oder Braten mit schweren Soßen, sondern durch die koloniale Vergangenheit und die vielen Einwanderer aus dem indischen Raum sind Curries in England unglaublich beliebt. Und unter den Curries ist Tikka Masala das beliebteste, was ca. 25% des Umsatzes der englischen Curry-Houses ausmacht, ist damit also ungefähr so beliebt wie bei uns die Currywurst oder der Döner.

Die Entstehung von Chicken Tikka Masala ist, wie bei so vielen berühmten Gerichten, durchaus umstritten. Klar ist auf jeden Fall, dass es ein relativ modernes Gericht ist, das erst in der Nachkriegszeit in Großbritannien, wahrscheinlich in Glasgow, entstanden ist. Es handelt sich bei Tikka Masala also um ein Curry aus in einer Joghurtmarinade eingelegten Hähnchenstücken, die wie das traditionelle indische Chicken Tikka in einem Tandoorofen gegrillt, dann aber in einer würzigen Tomatensauce mit Reis oder Naanbrot serviert werden.

Egal wer es nun genau erfunden hat und ob es nun aus direkt aus Indien stammt oder eben nicht, ist es zusammen mit Butter Chicken eines meiner Lieblingsgerichte aus der indischen Küche, egal ob mit Reis oder Naan-Brot. Hauptsache viel leckere Soße muss dabei sein.

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Geflügel

Gefüllte Hühnerbrust mit Tomaten und Spinat

Dieses Jahr sind wir das erste Mal unter die Gemüsegärtner gegangen und bauen auf einem kleinen Streifen ungenutztem Land auf dem Grundstück einer Freundin – danke nochmal dafür Kerstin! – alles mögliche an Obst und Gemüse an.

Und so langsam, wenn man stolz die ersten richtigen Erträge präsentiert, aus denen man sich dann etwas leckeres kochen kann, fängt das Leben als Hobby Charles Ingalls auch an, richtig Spaß zu machen! Am Ende des Tages bin ich doch lieber Koch, als Hobby-Gemüsegärtner! 🙂

Als wir dann heute heimkamen, mit ein paar Möhren, Tomaten und einem Korb voll Blattspinat und Mangold im Gepäck, fiel mir ein Bild ein, was ich vor ein paar Tagen auf Instagram gesehen habe, von mit Spinat gefüllten Hühnerbrüsten auf einem Bett gebratener Möhren und da war mir sofort klar, was es heute bei uns zu Essen geben würde:

 

 

 

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Geflügel/ Pasta

Puten-Pfanne mit Knöpfle und Brokkoli

Normalerweise versuche ich ja, wann immer möglich meine Pasta selbst zu machen, aber nachdem wir so ziemlich das ganze Wochenende an unserem zukünftigen Gemüsegarten herumgewerkelt haben, bin ich jetzt a) zu geschafft , hab b) außerdem Rücken und c) bin ich auch kein Schwabe und Spätzle bzw. Knöpfle liegen mir deswegen nicht im Blut, also durfte es heute auch einmal schnell und mit möglichst wenig Aufwand gehen. Ich gebs zu, die Knöpfle sind deswegen nicht selbst gemacht, sondern selbst gekauft. 🙂

Das Ergebnis lässt sich trotzdem einigermaßen sehen und ist deutlich leckerer, als die etwas uninspirierten Bilder vermuten lassen. Wirklich gute Foodbilder machen ist ja eh schon nicht so wirklich meine Stärke, aber wie schon gesagt … Rücken … Aua … da war mehr dann nicht drin. 😛

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Geflügel/ Pasta

Tagliatelle mit cremigem Parmesan-Spinat Huhn

Manchmal, ganz selten, wenn die Planetenkonstellation stimmt, die Götter wohlwollend auf einen herabschauen und einem die Sterne gewogen sind, gibt es diesen ganz speziellen Moment, wo man auf der Suche nach einem Rezept für Zutat XY (in meinem Fall war das Hühnerbrust) feststellt, dass man nicht nur quasi alles benötigte schon da hat, sondern auch wirklich alles Angefangene im Kühlschrank, ja aber auch wirklich alles, aufbrauchen kann.

Und heute hatte ich dann das erste Mal seit langem wieder einmal den 6er im Kühlschrank-Reste-Verwerten Lotto … sogar mit Zusatzzahl, denn bombastisch geschmeckt hat es dann auch noch! Und so verwandelten sich, inspiriert durch ein Rezept von Alyssa von The Recipe Critic, alle offenen Reste in meinem Kühlschrank plus ein paar Gewürze in nicht einmal einer halben Stunde zu dieser unglaublich leckeren Komposition, bestehend aus einer herrlich cremigen Parmesan-Sahnesoße, Spinat, Tomaten und Hühnerbrust.

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Geflügel/ Mexikanisch

Enchiladas Rojas

Die mexikanische Küche ist ziemlich facettenreich, von der Indioküche, die eher im Süden verbreitet ist, bis zum Norden, wo vor allem Einflüsse der ehemaligen spanischen Kolonialmacht dominieren. Mexiko hat außerdem noch eine Menge Küste, wo naturgemäß viel Fisch konsumiert wird. Bei uns denkt man bei Mexiko wohl am Ehesten an Chili con Carne, auch wenn das eigentlich gar nicht wirklich mexikanisch ist, sondern aus der Tex-Mex Küche stammt und an die vielen Variationen von gefüllten Fladen, Burritos, Tacos, Quesadillas, Tostadas, Enchilladas und wie sie alle heißen.

Neben Burritos esse ich Enchiladas am liebsten. Gefüllt mit Fleisch, ich mache sie meistens mit Huhn, schwarzen Bohnen und Käse, mit einer würzig-scharfen Tomatensoße nicht nur in der Füllung, sondern auch oben drüber und dann noch überbacken mit Käse. Einfach Lecker! Und als Bonus sind sie auch weder besonders schwierig zu machen, noch braucht man besonders ausgefallene Zutaten, die man nur in Spezialitäten-Geschäften bekommen kann.

Ingredients

  • FÜR DIE SALSA ROJA:
  • 1 kleine Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • Einige Jalapeños (Menge je nach gewünschter Schärfe)
  • 1 Dose Tomaten (stückig)
  • 1TL Salz
  • 1TL Chilipulver
  • 1TL Kreuzkümmel
  • 1TL getrockneter Oregano
  • 2EL Olivenöl
  • FÜR DIE FÜLLUNG:
  • 1EL Olivenöl
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 400g Hühnerbrust
  • 1/2 TL Paprikapulver
  • 1/2 TL Kreuzkümmel
  • 1/2 TL gemahlener Koriander
  • 1 TL getrockneter Oregano
  • 1 Dose schwarze Bohnen
  • 8 Maismehltortillas
  • 200g geriebener Käse (Manchego, alternativ Mozzarella oder junger Cheddar)
  • 1-2 Zweige Koriander

Instructions

1

FÜR DIE SALSA ROJA:

2

Zwiebel und Knoblauchzehen fein hacken und im Olivenöl glasig andünsten.

3

Dann die stückigen Tomaten und die gewürfelten Jalapeños hinzugeben und mit dem Salz, Chilipulver, Kreuzkümmel und Oregano würzen. Das Ganze 15 Minuten auf kleiner Flamme köcheln lassen. Wer möchte, kann die Soße noch mit einem Stabmixer pürieren, bevor man sie für die Enchiladas weiterverarbeitet. Ich lasse sie aber normalerweise so wie sie ist.

4

FÜR DIE FÜLLUNG:

5

Zwiebeln und Knoblauch fein würfeln und im Olivenöl anschwitzen.

6

Die Hühnerbrust ebenfalls würfeln, zu den Zwiebeln in die Pfanne geben und anbraten. Dabei alles mit dem Paprikapulver, Kreuzkümmel, Koriander und Oregano würzen.

7

Die Tortillas jeweils mit einem Esslöffel Salsa Roja bestreichen, darauf in die Mitte dann einige in Scheiben geschnittene Jalapeños, etwas Fleisch und abgetropfte Bohnen verteilen, mit etwas geriebenem Käse bestreuen und den Tortilla aufrollen. Im Gegensatz z.B. zum Burrito bleiben die Enden offen.

8

Die fertigen Tortillas nebeneinander in eine Auflaufform legen, mit der restlichen Salsa Roja übergießen und mit dem übrigen Käse betreuen.

9

Im vorgeheizten Backofen (180° Ober-/Unterhitze) ca 20. Minuten überbacken, bis der Käse schön verlaufen und leicht gebräunt ist. Direkt vor dem Servieren noch mit etwas gehacktem Koriander bestreuen.

Geflügel/ Schnelle Küche

Huhn mit Pak Choi und Granatapfel Salsa

Das ideale Gericht, wenn man Mal wenig Zeit hat oder keine Lust auf viel Aufwand, aber trotzdem Lust auf etwas Leckeres. Das Komplizierteste an diesem Rezept ist wahrscheinlich wohl schon, den Granatapfel zu entkernen, ohne das man danach aussieht wie der Hauptdarsteller aus Texas Chainsaw Massacre.

Granatapfel Tips

Möchte man gar keine Spritzer haben, viertelt man den Granatapfel und drückt die Kerne in einer Schüssel unter Wasser heraus. Oder man rollt ihn mit leichter Kraft auf der Arbeitsfläche herum, teilt ihn dann und klopft die schon ziemlich losgelösten Kerne heraus. Das kann noch etwas spritzen, aber geht schneller und ist weniger Aufwand als die Unter-Wasser-Methode.

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